{"id":192,"date":"2023-08-08T17:38:26","date_gmt":"2023-08-08T16:38:26","guid":{"rendered":"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/?page_id=192"},"modified":"2023-08-08T17:43:39","modified_gmt":"2023-08-08T16:43:39","slug":"kurzer-geschichtlicher-ueberblick-zur-entwicklung-der-verhaltenstherapie-lenz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/index.php\/kurzer-geschichtlicher-ueberblick-zur-entwicklung-der-verhaltenstherapie-lenz\/","title":{"rendered":"Kurzer geschichtlicher \u00dcberblick zur Entwicklung der Verhaltenstherapie (Lenz)"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Gerhard Lenz<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>med@praxis-lenz.at<\/p>\n\n\n\n<p>In der Verhaltenstherapie gibt es keine Gr\u00fcnderfigur wie in vielen anderen&nbsp; Psychotherapierichtungen . Der Begriff&nbsp; Behavior Therapy (USA) bzw. Behaviour Therapy (England, S\u00fcdafrika) tauchte in den 1950 er Jahren unabh\u00e4ngig voneinander in wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen auf. Hier wurden Erfolge bei der Anwendung lernpsychologischer Prinzipien vor allem in der Behandlung bei \u00c4ngsten berichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Umfangreichere neuere \u00dcberblicke finden sich bei Eschenr\u00f6der (2019) und Margraf (2018).<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Vorl\u00e4ufer der Verhaltenstherapie<\/u><\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Entwicklung der theoretischen Grundlagen spielten die Untersuchungen zur klassischen Konditionierung von <strong><u>Iwan P. Pawlow<\/u><\/strong> Ende des 19.Jhdts an Hunden eine wichtige Rolle. Auf Grund dieser Ergebnisse wurden die Theorien zur klassischen Konditionierung und zur L\u00f6schung von Angstreaktionen entwickelt . Eine fr\u00fche praktische Anwendung dieser Prinzipien beschrieben in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts <strong><u>John.B.Watson<\/u><\/strong> mit seiner Falldarstellung des Little Albert und <strong><u>Mary C. Jones<\/u><\/strong> , die in einem Kinderheim untersuchte, wie kindliche \u00c4ngste abgebaut werden k\u00f6nnen (ausf\u00fchrlichere Beschreibung bei Eschenr\u00f6der 2019, S 15-19)<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Entwicklung der lerntheoretisch orientierten Verhaltenstherapie: klassische Konditionierung<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>In S\u00fcdafrika<\/u><\/strong> &nbsp;entwickelte <strong><u>JosephWolpe<\/u><\/strong> (1958) ausgehend von seinen Arbeiten mit experimentellen Neurosen bei Katzen und den nachfolgenden M\u00f6glichkeiten der Reduktion von Angst das Prinzip der reziproken Hemmung: eine Reduktion der Furcht ist m\u00f6glich , wenn angstausl\u00f6sende Reize mit solchen gekoppelt werden, die mit Angst unvereinbar sind wie z.B. Futter bei Katzen oder&nbsp; Entspannung beim Menschen. Die Patienten sollten mit Entspannung in einer Hierarchie von angstausl\u00f6senden Situationen diese schrittweise bew\u00e4ltigen (zuerst in sensu, dann in vivo). Dieses Vorgehen beschrieb er als \u201eSystematische Desensibilisierung\u201c (Wolpe 1958,1972).<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Kreis seiner Sch\u00fcler geh\u00f6rten Arnold Lazarus und Stanley Rachman.<\/p>\n\n\n\n<p>Wolpe \u00fcbersiedelte sp\u00e4ter &nbsp;in die USA und unterrichtete dort an verschiedenen Universit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>In England<\/u><\/strong> waren das Institute of Psychiatry in London mit <strong><u>J\u00fcrgen Eysenck<\/u><\/strong> und seinem Sch\u00fcler <strong><u>Stanley Rachman<\/u><\/strong> (der aus S\u00fcdafrika nach London gekommen war) eine Keimzelle der Entwicklung der Verhaltenstherapie.<\/p>\n\n\n\n<p>J\u00fcrgen Eysenck, der als junger Mann aus politischen Gr\u00fcnden nach dem Abitur in &nbsp;Berlin nach London ausgewandert war und in London Psychologie studierte, wurde 1950 Leiter der Psychologischen Abteilung am Institute of Psychiatry .<\/p>\n\n\n\n<p>Eysenck ging davon aus, dass verschiedenartige neurotische St\u00f6rungen durch Pawlow\u2019sche Konditionierung entstehen und durch L\u00f6schung beseitigt werden k\u00f6nnen. Unter seiner Leitung &nbsp;wurden Therapien &nbsp;entwickelt und \u00fcberpr\u00fcft, die auf Konditionierungsprozessen beruhten. Eysenck wurde auch bekannt durch seine Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse, der er vorwarf, keine besseren Ergebnisse zu erzielen als mit Spontanremission m\u00f6glich w\u00e4ren. Er legte dagegen gr\u00f6\u00dften Wert auf die Fundierung verhaltenstherapeutischer Interventionen auf der Basis der empirischen Psychologie und auf die Notwendigkeit der Evidenzbasierung. Der Aufsatz \u201eLearning Theory and Behaviour Therapy\u201c (Eysenck 1959) ist die erste Ver\u00f6ffentlichung, in der Eysenck den Begriff Behaviour Therapy verwendet und die Grundprinzipien des neuen Ansatzes darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Entwicklung der lerntheoretisch orientierten Verhaltenstherapie: operante Konditionierung:<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>In den USA<\/u><\/strong> beforschte <strong><u>Fred Skinner<\/u><\/strong> (1953,1973) den Zusammenhang von Verhalten und seinen Konsequenzen im Rahmen von Tierversuchen mit seiner Skinner-Box. Er entdeckte bei seinen Experimenten, dass die H\u00e4ufigkeit der Hebeldr\u00fccke seiner Ratten nicht allein von vorhergehenden Stimuli abh\u00e4ngig war, sondern vor allem von Reizen, die erst nach einem Hebeldruck folgten.<\/p>\n\n\n\n<p>Er bezeichnete den Vorgang, in dessen Verlauf das operante Verhalten erzeugt wird, als \u201eoperante Konditionierung\u201c. Skinner selbst war nie klinisch-therapeutisch&nbsp; t\u00e4tig und sah f\u00fcr seine Erkenntnisse auch Auswirkungen in weiten Bereichen von Erziehung und Gesellschaft . So schrieb er einen utopischen Roman \u201eWalden Two\u201c (Skinner 1948,2002) mit Visionen einer besseren Gesellschaftsform basierend auf einer operanten Konditionierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechende Behandlungen im klinischen Bereich wurden erst in den 60er Jahren zuerst bei Kindern und geistig behinderten Erwachsenen, sp\u00e4ter bei langzeithospitaliserten Patienten und Patienten mit chronischen Erkrankungen<\/p>\n\n\n\n<p>durchgef\u00fchrt und als Verhaltensmodifikation (behavior modification) bezeichnet. Studien zu M\u00fcnzsystemen (Token Economies) unterst\u00fctzten die die Bedeutung sozialer Verst\u00e4rkung f\u00fcr erw\u00fcnschtes Verhalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Die kognitive Therapie und das Zusammenwachsen kognitiver und behavioraler Ans\u00e4tze:<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>A.Banduras<\/u><\/strong> Arbeiten \u00fcber Lernen durch Nachahmung&nbsp; (Bandura &amp; Walters 1963) lenkten die Aufmerksamkeit auf kognitive Faktoren in der Verhaltenstherapie (kognitive Aspekte des Modelllernens). <strong><u>Michael Mahoney<\/u><\/strong> (1974,1977) wies auf die Bedeutung kognitiver Verarbeitung hin. Mit seinem Selbstinstruktionstraining zeigte <strong><u>Donald Meichenbaum<\/u><\/strong> (1975) dass eine Verhaltens\u00e4nderung erreicht werden kann, wenn man die Selbstgespr\u00e4che bzw Selbstinstruktionen ver\u00e4ndert, die Patienten sich selbst geben. In einer Phase der Selbstbeobachtung soll Zuversicht \u00fcber die Kontrollierbarkeit des eigenen Verhaltens entwickelt werden und es soll gelernt werden, darauf mit ver\u00e4nderten Denkvorg\u00e4ngen und Verhaltensweisen zu reagieren. Dadurch sollen fehlangepasste Verhaltensweisen unterbrochen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vom Psychoanalytiker <strong><u>Aaron T. Beck <\/u><\/strong>anhand der Depressionstherapie zuerst au\u00dferhalb der verhaltenstherapeutischen Bewegung entwickelte kognitive Therapie (Beck 1967,1976) und die rational-emotive Therapie von <strong><u>Albert Ellis<\/u><\/strong> (1962) z\u00e4hlen heute zu den wichtigsten kognitiven Ans\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Albert Ellis<\/u><\/strong> war urspr\u00fcnglich ebenfalls Psychoanalytiker und konzentrierte sich in seinem neuen Therapieansatz darauf, unrealistische und selbstsch\u00e4digende Gedanken von Patienten bewusst zu machen, infrage zu stellen und durch realistische und konstruktive Alternativen zu ersetzen. In seiner Rational-Emotiven Therapie RET (Ellis 1962, 2012) nennt er 11 irrationale Ideen, die psychische St\u00f6rungen verursachen und aufrechterhalten, sp\u00e4ter drei grundlegende irrationale \u00dcberzeugungen, denen als positive Alternative die bedingungslose Akzeptanz gegen\u00fcbergestellt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die therapeutischen Methoden bestehen aus kognitiven Methoden, verhaltensorientierten Methoden, emotiv-evokativen Methoden und einer aktiv-direktiven Therapie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Aaron T. Beck<\/u><\/strong> beschrieb bei depressiven Patienten eine kognitive Triade von negativer Sicht von sich Selbst, der Umwelt und der Zukunft, die auf Grundlage fr\u00fcher Erfahrungen basieren w\u00fcrden und durch Triggersituationen in der Gegenwart reaktiviert w\u00fcrden. Er listete eine Reihe von dysfunktionalen automatischen Gedanken, bedingten Annahmen und Grundannahmen auf, die f\u00fcr die Entstehung negativer Emotionen und problematischer&nbsp; Verhaltensweisen ein Rolle spielen w\u00fcrden (Zusammenhang zwischen Gedanken, Gef\u00fchlen, Verhalten und k\u00f6rperlichen Empfindungen).<\/p>\n\n\n\n<p>In der Kognitiven Therapie werden Patienten angeleitet, negative automatische Gedanken zu erkennen und zu modifizieren (was spricht f\u00fcr den Gedanken, was dagegen, was w\u00e4re eine ad\u00e4quatere Sichtweise).In einer \u00e4hnliche Weise werden auch dysfunktionale Grundannahmen durch ad\u00e4quatere neue Grundannahmen ersetzt. Durch Verhaltensaufgaben und Verhaltensexperimente sollen Beweise f\u00fcr die neue Sichtweisen gefunden werden. Daneben spielt vor allem am Beginn der Therapie bei depressiven Patienten die Aktivit\u00e4tenplanung eine wichtige Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Arnold Lazarus<\/u><\/strong> publizierte als einer der ersten zur Verhaltenstherapie (Lazarus 1958) und&nbsp; kritisierte die von Wolpe und Eysenck aus Tierexperimenten abgeleiteten Konzepte als unzureichend um menschlichen Probleme verstehen und behandeln zu k\u00f6nnen und entwickelte in seinem Ansatz einer Breitspektrum-Verhaltenstherapie (Lazarus 1971) eine Integration von lerntheoretischen und kognitiven Methoden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Kanfer<\/u><\/strong> (Kanfer &amp; Karoly 1972, Kanfer et al 1990) betonte in seinem Selbstmanagement-Ansatz die selbstregulatorische Organisation des Menschen mit R\u00fcckkoppelungsprozessen von Selbstbeobachtung, Selbstbewertung und Selbstverst\u00e4rkung. Sein Schema der Verhaltensanalyse (S-O-R-K-C-Modell) wurde f\u00fcr die Praxis der Verhaltenstherapie von gro\u00dfer Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Die Integration emotionsfokussierter Konzepte:<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Beschreibung seiner differenziellen Emotionstheorien l\u00f6ste Izard (1977,1994) die Sichtweise ab, emotionales Erleben sei ein blo\u00dfes Produkt aus Erregung und kognitiver Bedeutungszuschreibung. Aus der Forschung zur Rolle von Emotionen im psychotherapeutischen Ver\u00e4nderungsprozess entstand die<\/p>\n\n\n\n<p>emotionsfokussierte Therapie von <strong><u>L.Greenberg (1997, 2011)<\/u><\/strong>, deren Techniken auch in die Verhaltenstherapie Eingang fanden (Sulz &amp; Lenz 2000).<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Die Verhaltensmedizin<\/u><\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechend dem biopsychosozialen Modell k\u00fcmmert sich die Verhaltensmedizin als Pendent zur tiefenpsychologisch konnotierten Psychosomatik um die Wechselwirkungen zwischen k\u00f6rperlichen Krankheiten&nbsp; und psychosozialen Faktoren. Verhaltenstherapeutische Strategien sind zur Ver\u00e4nderung und Einflussnahme vor allem bei chronischen k\u00f6rperlichen Erkrankungen oft von hoher Relevanz und haben Auswirkungen auch auf die Kostenreduktion im Gesundheitswesen. Als Beispiel soll hier das Lehrbuch \u201eVerhaltensmedizin\u201c (<strong><u> Ehlert 2003, 2016<\/u><\/strong>) genannt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Entwicklung der Verhaltenstherapie im deutschsprachigen Raum:<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Entstehung erfolgte Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts parallel an mehreren Orten (\u00dcberblick bei Margraf 2018 und Lenz 2019): Hier sind in erster Linie die Psychologische Abteilung des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Psychiatrie in M\u00fcnchen (Johannes C. Brengelmann) , die Universit\u00e4t Konstanz &nbsp;(Rudolf Cohen) &nbsp;und die klinisch-psychologische Abteilung der Universit\u00e4t M\u00fcnster (Lily Kemmler) zu nennen. Fred Kanfer aus Illinois (aus Wien stammend und vor den Nazis nach USA gefl\u00fcchtet) erwarb sich &nbsp;um die Verbreitung der Verhaltenstherapie im deutschsprachigen Raum durch seine Vortragst\u00e4tigkeit und Hilfestellung bei der Etablierung von verhaltenstherapeutisch orientierten Psychosomatischen Kliniken gro\u00dfe Verdienste .<\/p>\n\n\n\n<p>1968 erfolgte die Gr\u00fcndung der Gesellschaft zur F\u00f6rderung der Verhaltenstherapie&nbsp; (GVT) in M\u00fcnchen, 1971 die Gr\u00fcndung des Deutschen Berufsverbandes der Verhaltenstherapeuten (DBV) in M\u00fcnster und 1976 der Zusammenschluss von GVT und DBV zur Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Verhaltenstherapie (DGVT).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcndung der \u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr Verhaltensforschung, Verhaltensmodifikation und Verhaltenstherapie (\u00d6GVT) erfolgte 1971 durch H.G.Zapotoczky, Peter Berner und Giselher Guttmann.<\/p>\n\n\n\n<p>1974 erfolgte durch Zapotoczky die Gr\u00fcndung und Leitung einer Verhaltenstherapiestation (und einer Verhaltenstherapieambulanz) an der Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr Psychiatrie in Wien.<\/p>\n\n\n\n<p>1973 erfolgte auch der erste Ausbildungslehrgang in Wien mit Vortragenden aus Deutschland und England.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der \u00d6GVT in Wien wurde 1976 in Salzburg die Arbeitsgemeinschaft f\u00fcr Verhaltensmodifikation (AVM) von Hans Reinecker, Herbert Mackinger und Gerhard Crombach gegr\u00fcndet (Lenz 2019).<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201eEuropean Association for Behaviour Therapy\u201c (EABT wurde formal 1976 gegr\u00fcndet, hatte seinen Ursprung aber schon 5 Jahre vorher, als Gruppen in Deutschland, England und Holland sich zusammen taten um eine europaweite Bewegung zu initiieren. 1992 wurde die EABT zur EABCT (European Association for Behavioural and Cognitive Therapies <a href=\"http:\/\/www.eabct.eu\/\">www.eabct.eu<\/a> ) umbenannt und beinhaltet Mitgliedsorganisationen aus 44 verschiedenen L\u00e4ndern mit \u00fcber 25000 Mitgliedern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Kontinuierliche Weiterentwicklungen der Verhaltenstherapie<\/u><\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den wichtigsten Neuentwicklungen z\u00e4hlen nach Margraf (2018) die achtsamkeitsbasierten Verfahren und die Schematherapie, die Erweiterung der Therapieprogramme f\u00fcr Kinder und Jugendliche und die Entwicklung standardisierter Materialien f\u00fcr die therapeutische Praxis.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz vieler Erfolge der Kognitiven Verhaltenstherapie gab es bei der Behandlung bestimmter Patientengruppen wie z.B. solchen mit Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen oder Patienten mit Selbstverletzungen oder Patienten mit chronischer Depression oft Schwierigkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der F\u00f6rderung von Achtsamkeit und Akzeptanz geht es nicht darum, dysfunktionale Kognitionen infrage zu stellen und zu ver\u00e4ndern, sondern eher eine akzeptierende, beobachtende und distanzierte Haltung zu diesen Gedanken zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Marsha Linehan entwickelte f\u00fcr Patienten mit Borderline- Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung und selbstverletzendem Verhalten die <strong><u>Dialektisch-Behaviorale Therapie DBT (Linehan 1993, 1996). <\/u><\/strong>Hier kommen in einem Wechselspiel zwischen Akzeptanz und Ver\u00e4nderung (Dialektik) neben der therapeutischen Beziehung verschiedenste therapeutische Strategien zur Anwendung wie z.B. Verhaltensanalysen, kognitive Techniken, Emotionsexposition, Fertigkeitentraining, Kontingenzmanagement . Die DBT verl\u00e4uft in mehreren Behandlungsphasen (Vorbereitungsphase, erste Therapiephase zur Bearbeitung von suizidalem und parasuizidalem sowie therapiegef\u00e4hrdenden Verhalten und einem Fertigkeitentraining, zweite Therapiephase zur Bearbeitung des posttraumatischen Stresssyndroms und eine dritte Therapiephase zur Stabilisierung und zum Aufbau von Selbstachtung).<\/p>\n\n\n\n<p>James McCullough entwickelte f\u00fcr die Behandlung chronisch depressiver<\/p>\n\n\n\n<p>Patienten das <strong><u>Cognitive-Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP) (Mc Cullough 2000). <\/u><\/strong>Ziele sind das Erlernen neuer Verhaltens- und Denkstrategien wie auch das transparente Erlernen bzw Erleben&nbsp; neuer<\/p>\n\n\n\n<p>korrigierende Beziehungserfahrungen zur Heilung traumatisierender Beziehungserfahrungen aus der Kindheit. Es werden soziale Problemsituationen analysiert und neue Gedanken- und Verhaltensweisen erarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Segal,Williams und Tesadale entwickelten die \u201eAchtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie\u201c (<strong><u>Mindfulness-Based Cognitive Therapy MBCT, Segal et al 2002,2015)<\/u><\/strong> zur R\u00fcckfallpr\u00e4vention bei depressiven St\u00f6rungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Therapie besteht aus einer Kombination von Achtsamkeits\u00fcbungen, Psychoedukation, kognitiven Elementen und verhaltensbezogenen Elementen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die von Steven Hayes entwickelte <strong><u>Akzeptanz-und Commitmenttherapie (ACT, Hayes et al 1999, 2004<\/u><\/strong>) beinhaltet st\u00f6rungs\u00fcbergreifende Strategien. Anstatt \u201eSymptome\u201c zu beseitigen und \u201eSt\u00f6rungen\u201c zu korrigieren, zielt die ACT darauf ab, eine gr\u00f6\u00dfere psychologische Flexibilit\u00e4t durch das Lernen von achtsamer Akzeptanz zu entwickeln und einen Fokus auf engagiertes lebenszielorientiertes Handeln zu legen..<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Die Schematherapie von Jeffrey Young (2003,2005)<\/u><\/strong> ist eine Weiterentwicklung der Kognitiven Therapie von Beck zur wirksameren Behandlung von Patienten mit Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen. Young beschreibt fr\u00fche maladaptive Schemata (Trait-Variablen), die sich entwickeln, wenn spezifische emotionale Grundbed\u00fcrfnisse in der Kindheit nicht ausreichend erf\u00fcllt werden. Im Modusmodell (State-Variablen) stellen die Modi aktuelle aktivierte Erlebenszust\u00e4nde einschlie\u00dflich ihrer Verhaltenstendenz dar, die z.B. bei Borderline-Patienten triggerabh\u00e4ngig rasch wechseln k\u00f6nnen, w\u00e4hrend die Schemata im Hintergrund stabil bleiben. F\u00fcr die therapeutische Beziehung spielt das Prinzip einer begrenzten elterlichen F\u00fcrsorge eine wichtige Rolle. Nach Diagnostik- und Informationsphase werden in der Therapie kognitive, emotionsfokussierte und verhaltensorientierte Methoden angewandt. Der Patient wird auch in der Therapiebeziehung durch empathische Konfrontation sehr klar mit seinen interpersonellen Mustern konfrontiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiters soll noch auf die <strong><u>Metakognitive Therapie von Adrian Wells<\/u><\/strong> hingewiesen werden (Wells 2000, 2011): Die metakognitive Therapie postuliert, dass psychische St\u00f6rungen auf Metakognitionen beruhen, die getrennt von den \u00dcberzeugungen und Gedanken existieren, die in der kognitiv-behavioralen Therapie eine so wichtige Rolle spielen. Der Begriff der Metakognition bezieht sich auf die Faktoren des Denkens, die das Denken steuern, kontrollieren und bewerten. Der Therapeut hat die Aufgabe, an der Ver\u00e4nderung von Metakognitionen zu arbeiten, die die dysfunktionalen persistierenden Denkstile zur Folge haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Transdiagnostische Behandlung emotionaler St\u00f6rungen (Barlow et al 2017, 2019):&nbsp; <\/u><\/strong>Ausgehend von neueren Konzepten \u00fcber verschiedene Angst- und Affektive St\u00f6rungen , die mehr ihre \u00c4hnlichkeiten als ihre Unterschiede betonen, und der Tatsache der hohen Komorbidit\u00e4t emotionaler St\u00f6rungen, haben Barlow et al einen prinzipiengeleiteten Behandlungsansatz erarbeitet, der auf ein breites Spektrum von Problemen und Patienten anwendbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zu st\u00f6rungsspezifischer Behandlung geht die transdiagnostische Behandlung emotionaler St\u00f6rungen die zentralen emotionalen Prozesse an, welche die Symptome \u00fcber St\u00f6rungsgrenzen hinweg aufrechterhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Ansatz entlastet Therapeuten insofern als sie nur eine Art von Interventionen lernen m\u00fcssen, um eine evidenzbasierte Therapie f\u00fcr die meisten h\u00e4ufigen St\u00f6rungen anzubieten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u>Literatur:<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bandura, A. &amp; Walters, R.(1963):Social learning and personality development. New York: Holt, Rinehart &amp;Winston<\/p>\n\n\n\n<p>Barlow, D.H. &amp; Farchione,T.J.(Eds) (2017).Applications of the Unified Protocol for Transdiagnostic Treatment of Emotional Disorders. New York,NY: Oxford University Press (Dt. Barlow,D.H.,Farchione T.J., Sauer-Zavala S. et al. Transdiagnostische Behandlung emotionaler St\u00f6rungen. Therapeutenmanual. Bern,Hogrefe 2019)<\/p>\n\n\n\n<p>Beck,A.T. (1967).Depression: Clinical,experimental and theoretical aspects. New York: Harper &amp; Row<\/p>\n\n\n\n<p>Beck,A.T. (1976): Cognitive therapy and the emotional disorders. New York: International Universities Press<\/p>\n\n\n\n<p>Ehlert,U.(2003,2016).Verhaltensmedizin.Berlin,Springer<\/p>\n\n\n\n<p>Ellis,A. (1962).Reason and emotion in psychotherapy. New York: Lyle Stuart<\/p>\n\n\n\n<p>Ellis,A. &amp; Joffe Ellis,D.(2012). Rational-emotive Verhaltenstherapie. M\u00fcchnen, Reinhardt<\/p>\n\n\n\n<p>Eschenr\u00f6der C.T. (2019): Streifz\u00fcge durch die Geschichte der Verhaltenstherapie. T\u00fcbingen, dgvt-Verlag<\/p>\n\n\n\n<p>Eysenck,H.J. (1959). Learning theory and behaviour therapy. Journal of Mental Science,195,61-75<\/p>\n\n\n\n<p>Greenberg, L.S. &amp; Paivio,S.C. (1997): working with the emotions in psychotherapy. New York, Guildford Press<\/p>\n\n\n\n<p>Greenberg,L.S. (2011): Emotionsfokussierte Therapie: ein Praxismanual. M\u00fcnchen, Ernst-Reinhard-Verlag<\/p>\n\n\n\n<p>Hayes,S.C.,Strohsal,K.D. &amp; Wilson K.G. (1999).Acceptance and Commitment Therapy: an experiental approach to behaviour change. New York, Guildford (Dt. Akzeptanz- und Commitment Therapie: ein erlebnisorientierte Ansatz zur Verhaltens\u00e4nderung. M\u00fcnchen,CIP-Medien 2004)<\/p>\n\n\n\n<p>Izard,C.E. (1977): Human Emotions.New York:Plenum. (Dt. Die Emotionen des Menschen:eine Einf\u00fchrung in die Grundlagen der Emotionspsychologie.Weinheim: Beltz,Psychologie-Verlags-Union 1994)<\/p>\n\n\n\n<p>Kanfer,F.H. &amp; Karoly,P. (1972):self control: A behavioristic excursion into the lion\u2019s den. Behavior Therapy,3: 398-416<\/p>\n\n\n\n<p>Kanfer,F.H., Reinecker,H.,Schmelzer,D. (1990): Selbstmanagement-Therapie als Ver\u00e4nderungsprozess. Berlin: Springer<\/p>\n\n\n\n<p>Lazarus,A.A.(1958). New methods in psychotherapy: A case study. South African Medical Journal,32,660-664<\/p>\n\n\n\n<p>Lazarus,A.A. (1971). Behavior therapy and beyond.New York:McGraw-Hill<\/p>\n\n\n\n<p>Lenz, G. (2019).Geschichte der Verhaltenstherapie in \u00d6sterreich. Resonanzen. E-Journal f\u00fcr biopsychosoziale Dialoge in Psychosomatischer Medizin, Psychotherapie, Supervision und Beratung,7(1) Seite 3-12.<\/p>\n\n\n\n<p>Verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.resonanzen-journal.org\/\">http:\/\/www.resonanzen-journal.org<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Linehan,M.M. (1993). Cognitive-Behavioral Treatment of Borderline Personality Disorder. New York, Guildford (Dt. Dialektisch-behaviorale Therapie der Borderline-Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung. M\u00fcnchen,CIP-Medien 1996)<\/p>\n\n\n\n<p>Mahoney,M.J. (1974): Cognition and Behavior Modification. Cambridge, Massachusetts. Ballinger Publishing Company (Dt. Kognitive Verhaltenstherapie.M\u00fcnchen:Pfeiffer,1977)<\/p>\n\n\n\n<p>Margraf, J. (2018): Hintergr\u00fcnde und Entwicklung; In: Margraf,J., Schneider S (Hrsg): Lehrbuch der Verhaltenstherapie,Band 1, Seite 4-35. Berlin,Springer<\/p>\n\n\n\n<p>Mc Cullough,J.P. (2000).Treatment for chronic depression.Cognitive- Behavioral Analysis System of Psychotherapy.New York,Guildford<\/p>\n\n\n\n<p>Meichenbaum ,D. (1975).Self-instructional methods. In f.H.Kanfer &amp; A.P.Goldstein (Hrsg),Helping people change. A Textbook of methods. New York:Pergamon<\/p>\n\n\n\n<p>Segal,Z.V.,Williams,J.M.G. &amp;Teasdale ,J.D. (2002).Mindfulness-based cognitive therapy&nbsp; for depression: a new approach for preventing relapse. New York, Guildford (Dt. Die achtsamkeitsbasierte Therapie der Depression. 2.Aufl.T\u00fcbingen, dgvt 2015)<\/p>\n\n\n\n<p>Wells,A. (2000).Emotional Disorders and Metacognition: Innovative Cognitive Therapies.Hoboken, Wiley<\/p>\n\n\n\n<p>Wells,A. (2011). Metakognitive Therapie bei Angstst\u00f6rungen und Depression.Weinheim,Beltz<\/p>\n\n\n\n<p>Wolpe,J. (1958): Psychotherapy by reciprocal inhibition. Stanford: Standford University Press<\/p>\n\n\n\n<p>Wolpe,J.(1972): Praxis der Verhaltenstherapie. Bern , Hans Huber<\/p>\n\n\n\n<p>Skinner,B.F. (1948): Walden Two. An utopian novel. New York, Macmillan (Dt. Die Vision einer besseren Gesellschaftsform, M\u00fcnchen, FiFa 2002)<\/p>\n\n\n\n<p>Skinner,B.F.(1953):Science and Human Behavior. New York, Macmillan (Dt.Wissenschaft und menschliches Verhalten. M\u00fcnchen: Kindler ,1973)<\/p>\n\n\n\n<p>Sulz,S. &amp; Lenz,G. (2000): Von der Kognition zur Emotion: Psychotherapie mit Gef\u00fchlen. 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