{"id":239,"date":"2023-08-09T14:42:18","date_gmt":"2023-08-09T13:42:18","guid":{"rendered":"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/?page_id=239"},"modified":"2023-08-09T14:42:19","modified_gmt":"2023-08-09T13:42:19","slug":"soziales-kompetenztraining-wild","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/index.php\/soziales-kompetenztraining-wild\/","title":{"rendered":"Soziales Kompetenztraining (Wild)"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Manuela Wild<\/em><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li>Theorie<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Menschen sind soziale Wesen, die in st\u00e4ndiger Interaktion mit ihrem Umfeld leben, um eigene W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse zu verwirklichen. Die Angst vor sozialen Kontakten und Bewertungen durch andere stellt daher ein altbekanntes Ph\u00e4nomen in der Geschichte der Menschheit dar. Gerade in der heutigen leistungs- und \u201eperformanceorientierten\u201c Gesellschaft bestimmt h\u00e4ufig die soziale Kompetenz \u00fcber berufliches und pers\u00f6nliches Ansehen. Menschen, die ihr eigenes soziales&nbsp; Verhalten als ungen\u00fcgend bewerten und bef\u00fcrchten, deshalb von ihrem Umfeld ausgelacht oder besch\u00e4mt zu werden, vermeiden als Folge f\u00fcr sie gef\u00e4hrliche Situationen und ziehen sich immer mehr zur\u00fcck. Daraus kann ein gro\u00dfer Leidensdruck bei den Betroffenen entstehen. Hier setzt das Training der sozialen Kompetenzen an, um Vermeidungsverhalten abzubauen und neues selbstsicheres Verhalten zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li>Soziale Kompetenz<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Der Begriff der sozialen Kompetenz ist ein wenig definierter Begriff um jene Anforderungen zu beschreiben, die eine Person braucht, um sich in einem gesellschaftlichen Umfeld zurechtzufinden und behaupten zu k\u00f6nnen. Gewisse F\u00e4higkeiten scheinen f\u00fcr das Gelingen zwischenmenschlicher Beziehungen entscheidend zu sein.&nbsp; Soziale Kompetenz geht \u00fcber den Begriff der Selbstsicherheit hinaus und beschreibt das gew\u00fcnschte, ad\u00e4quate Sozialverhalten einer Person, \u201eeinen akzeptablen Kompromiss zwischen sozialer Anpassung und individuellen Bed\u00fcrfnissen zu finden und zu verwirklichen\u201c(Amb\u00fchl, Meier&amp; Willutzki, 2006, S.111). &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Soziale Kompetenz ist keine durchg\u00e4ngige Pers\u00f6nlichkeitseigenschaft. So kann sich beispielsweise jemand in seinem beruflichen Umfeld gut abgrenzen, aber innerhalb seiner Partnerschaft gelingt es nicht, W\u00fcnsche ad\u00e4quat zu \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n\n\n\n<p>Fydrich gibt einen \u00dcberblick von konkreten Beispielen f\u00fcr sozial kompetentes Verhalten (Fydrich, 2002, S.184)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Gespr\u00e4che beginnen, aufrechterhalten und beenden<\/td><td>kooperieren<\/td><\/tr><tr><td>Erw\u00fcnschte Kontakte arrangieren<\/td><td>Anderen helfen<\/td><\/tr><tr><td>L\u00e4cheln und freundlich sein<\/td><td>Bei Konflikten nach L\u00f6sungen suchen<\/td><\/tr><tr><td>Auf Kontaktangebote reagieren<\/td><td>\u00c4nderungen bei st\u00f6rendem Verhalten verlangen<\/td><\/tr><tr><td>Unerw\u00fcnschte Kontakte beenden<\/td><td>Ungerechtfertigte Forderungen zur\u00fcckweisen<\/td><\/tr><tr><td>Komplimente geben und akzeptieren<\/td><td>Sich nicht unterbrechen lassen<\/td><\/tr><tr><td>Gef\u00fchle zeigen und evtl. artikulieren<\/td><td>Widerspruch \u00e4u\u00dfern<\/td><\/tr><tr><td>Nein sagen k\u00f6nnen<\/td><td>Sich entschuldigen<\/td><\/tr><tr><td>Auf Kritik angemessen reagieren<\/td><td>Schw\u00e4chen eingestehen<\/td><\/tr><tr><td>Sich in die Lage anderer versetzen<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li>Soziale Performanz<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>&nbsp;W\u00e4hrend mit dem Begriff der sozialen Kompetenz das Wissen eines Individuums um sozial angemessenes Verhalten verstanden wird, bezeichnet die soziale Performanz das tats\u00e4chlich gezeigte und beobachtbare Verhalten, wie Blickkontakt, Stimme,&nbsp; Nervosit\u00e4t, K\u00f6rperliche Unruhe, Sprechdauer, Redefluss. Beides sind erlernte Verhaltensweisen zwischen denen ein kausaler Zusammenhang steht. Um sozial performen zu k\u00f6nnen ist die Verf\u00fcgbarkeit von Wissen und Fertigkeiten der sozialen Kompetenz Voraussetzung und umgekehrt behindern angstbedingte Defizite im beobachtbaren Verhalten die Entwicklung sozialer Kompetenzen. (vgl. Fydrich, 2002)<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li>Soziales Kompetenztraining<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Verfahren zum Aufbau sozialer Kompetenzen beruhen auf der Hypothese der sozialen Defizite. Der zugrundeliegende Gedanke ist, dass nicht gelernte soziale oder wenig ge\u00fcbte Fertigkeiten zu \u00c4ngsten in sozialen Situationen f\u00fchren und somit durch ein Training neuer, situationsangemessener Verhaltensweisen ausgeglichen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb der Verhaltenstherapie wurden unterschiedliche soziale Kompetenztrainings entwickelt, welche Basisfertigkeiten im sozialen, interaktiven und kommunikativen Umgang mit Mitmenschen ein\u00fcben sollen. Das grundlegende Prinzip des graduierten Vorgehens verwirklicht sich im sozialen Kompetenztraining. Ausgew\u00e4hlte zwischenmenschliche Szenen in Rollenspielen und in Realsituationen auszuprobieren und einzu\u00fcben sind wissenschaftlich wirksame Therapietechniken.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li>Entstehung<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Im Laufe der Zeit haben sich aufgrund unterschiedlicher theoretischer Rahmenbedingungen zahlreiche Formen sozialer Kompetenztrainings entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die fr\u00fchesten Formen verhaltenstherapeutischer Selbstsicherheitstrainings haben versucht die \u00c4ngste und Hemmungen selbstunsicherer Menschen prim\u00e4r auf der Verhaltensebene zu beseitigen. Diese gehen auf Salters (1949) \u201eexpressive training\u201c zur\u00fcck, welches aus sechs Spontanit\u00e4ts\u00fcbungen besteht:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Aussprechen von Gef\u00fchlen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Mimisches Sprechen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; \u00dcbung in Widersprechen und Angreifen als Ausdruck der eigenen Meinung.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Konsequenter Gebrauch des Wortes \u201eIch\u201c statt indirekter Formulierungen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; \u00dcbung in der Zustimmung zu erhaltenem Lob oder Komplimenten.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; \u00dcbung im Improvisieren als Ausdruck von Gef\u00fchlen und Bed\u00fcrfnissen statt Vorsicht und Planung.<\/p>\n\n\n\n<p>Daraus angeregt entstand Wolpes \u201eSelbstsicherheitstraining bzw. Selbstbehauptungstraining &nbsp;oder Assertiveness-Trainings- Programm (ATP)\u201c (1958). Beide Konzepte haben die Pawlowsche Theorie der Klassischen Konditionierung als Ausgangspunkt genommen. Urspr\u00fcnglich neutrale Reize werden durch Konditionierung zu Angst ausl\u00f6senden Reizen und f\u00fchren zu Vermeidungsverhalten, daraus entwickelt&nbsp; sich ein Teufelskreis bei den Betroffenen, denn alle Situationen, in denen die Angstreaktion durch das Ausbleiben des erwarteten, gef\u00fcrchteten Reizes gel\u00f6scht werden k\u00f6nnte, werden vermieden. Wolpe verfolgte das Prinzip der Gegenkonditionierung oder reziproken Hemmung und &nbsp;setzte neben Entspannung aggressive Selbstbehauptungsreaktionen als Angst hemmendes Mittel ein. Wolpe f\u00fchrte das Rollenspiel in die Praxis der Verhaltenstherapie ein. Im assertiveness- Konzept wird selbstsicheres Verhalten trainiert als Mittel gegen \u00c4ngste und Hemmungen und nicht um seiner selbst willen. &nbsp;F\u00fcr die unklare Abgrenzung zwischen selbstsicherem und aggressivem Verhalten erntete Wolpe Kritik, weshalb er&nbsp; Anfang der 70er Jahre aggressives Verhalten aus dem Begriff \u201eassertiveness\u201c ausklammerte. Als bekannter Gegenvertreter ist hier Lazarus zu nennen, der &nbsp;inkompetentes Sozialverhalten auf Lerndefizite zur\u00fcckf\u00fchrt. Basierend auf dem lerntheoretischen Ansatz entstanden die \u201eSocial Skills Modelle\u201c<del> <\/del>, welche sozial inkompetentes Verhalten durch das Training neuer, situationsangemessener Verhaltensweisen ausgleichen sollen. Dabei geht es nicht um Angstabbau, sondern um den Aufbau von beobachtbaren und lernbaren&nbsp; Verhaltensweisen und Fertigkeiten basierend auf der sozialen Lerntheorie. (vgl. Bauer, 2007)<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn der 70er Jahre setzte sich zunehmend die Einsicht durch, dass neben der \u00dcberwindung der sozialen Angst und dem Aufbau sozialer Fertigkeiten zus\u00e4tzlich die kognitive Variable wie Einstellung zu sich selbst, Wertungen, Selbstbewertungen und soziale Wahrnehmung&nbsp; ausschlaggebend f\u00fcr die Erreichung von Selbstsicherheit sind. Hier sind als wichtige Vertreter im deutschen Sprachraum Goldstein (1973), Lazarus (1971) und Ullrich de Muynck&nbsp; und Ullrich (1973) zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der kognitiven Ausrichtung der Verhaltenstherapie gegen Ende der 70er Jahre r\u00fcckten&nbsp; dysfunktionale Prozesse der Informationsverarbeitung als Ursache psychosozialer St\u00f6rungen in den Vordergrund.&nbsp; Wichtige Ans\u00e4tze lieferten hier Lazarus (1973), Ellis (1997) und Beck (2001).<\/p>\n\n\n\n<p>Meichenbaum erstellte ein kognitives Modell sozialer Kompetenz und beschreibt die drei interagierenden Komponenten: Verhalten, kognitive Prozesse (Selbstverbalisation und Informationsverarbeitung) und kognitive Strukturen, welche er als das Bedeutungssystem, das die Kognitionen und Handlungen steuert, beschreibt. (Meichenbaum et al., 1981)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Autoren Hinsch &amp; Pfingsten (2007) haben das Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK) entwickelt. Das Manual zum Ablauf des Standardverfahrens beschreibt sieben w\u00f6chentliche Sitzungen von jeweils 150 bis 180 Minuten plus einer Einf\u00fchrungsveranstaltung mit einer Teilnehmerzahl von acht bis zehn Personen bei zwei Trainern. Das zugrundeliegende Erkl\u00e4rungsmodell, welches zu Beginn den Teilnehmern vermittelt wird, beschreibt anhand einer konkreten Ausgangsituation&nbsp; kognitive und emotionale Verarbeitungsvorg\u00e4nge, welche zu beobachtbaren, motorischen Verhaltensweisen f\u00fchren, die als Verhaltensmuster organisiert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die daraus resultierenden Umweltreaktionen werden wahrgenommen, verarbeitet und als soziale Erfahrung im Ged\u00e4chtnis abgespeichert. Wo und in welcher Form Probleme auftreten wird mit den Gruppenteilnehmern ausf\u00fchrlich erarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"495\" height=\"414\" src=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Clipboard01-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-240\" srcset=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Clipboard01-1.jpg 495w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Clipboard01-1-300x251.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 495px) 100vw, 495px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Folgende Einteilung von Typen sozialer Situationen bildet den Hintergrund der \u00dcbungssituationen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li>Situationen (Typ R), in denen es um das Durchsetzen des eigenen Rechts geht, welches durch gesellschaftliche Normen legitimiert ist wie der Umtausch eines gekauften Artikels. (Siehe Anhang)<\/li>\n\n\n\n<li>Situationen (Typ B), in denen es darum geht, Beziehungen aufrechtzuerhalten oder zu verbessern, sich einigen und einen Konsens finden,&nbsp; Aussprechen von eigenen Gef\u00fchlen und Bed\u00fcrfnissen, Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Gef\u00fchle und Bed\u00fcrfnisse des Gegen\u00fcbers und das offene Ansprechen eigener Unsicherheiten. (Siehe Anhang)<\/li>\n\n\n\n<li>Situationen (Typ S), in denen um Sympathie geworben werden soll, indem man seinen Interaktionspartner &nbsp;verst\u00e4rkt, sein Interesse bekundet, nachfragt und Komplimente macht, dazu ist ein flexibles Reagieren auf das situative Verhalten des Gegen\u00fcbers erforderlich wie es beispielsweise beim Flirten \u00fcblich ist. (Siehe Anhang)<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Als Entspannungstraining wird die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen vermittelt. In jeder&nbsp; Trainingseinheit werden Hausaufgaben&nbsp; zum selbstst\u00e4ndigen \u00dcben vergeben und am Ende wird an alle Teilnehmer ein Stundenbogen verteilt, der den Therapeuten Feedback \u00fcber das Erleben der jeweiligen Einheit geben soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Alsleben &amp; Hand (Hrsg., 2006) haben als Behandlungskonzept zur Verminderung sozialphobischer \u00c4ngste und zur Erh\u00f6hung sozialer Kompetenzen das Soziale Kompetenztraining (SKT) entwickelt. Das Manual enth\u00e4lt einen Leitfaden \u00fcber 12 Gruppentherapiesitzungen. Neben theoretischen Inputs, standardisierten und individuellen Rollenspielen und \u00dcbungen, finden sich auch therapeutenbegleitete Expositionen in vivo im Behandlungsmanual. &nbsp;Die Unterteilung erm\u00f6glicht es, einzelne Module ebenfalls in die Einzeltherapie einflie\u00dfen zu lassen. Einleitend erfolgt der Themenbereich Angstbew\u00e4ltigung mit dem Motivationsaufbau, dem Baustein der soziale Phobie und der Vermittlung der progressiven Muskelrelaxation. Weitere Bausteine des sozialen Kompetenztrainings sind:<\/p>\n\n\n\n<p>Themenbereich A beinhaltet Wahrnehmung und Diskrimination (siehe Anhang), Angstmanagement, Mittelpunkt\u00fcbungen<\/p>\n\n\n\n<p>Themenbereich B bildet Kommunikation (siehe Anhang) &nbsp;inklusive Gespr\u00e4chsf\u00fchrung, &nbsp;Kontaktaufnahme, Durchsetzungsf\u00e4higkeit mit Abgrenzungsf\u00e4higkeit, &nbsp;Forderungen stellen und W\u00fcnsche \u00e4u\u00dfern, Kritik- und Konfliktf\u00e4higkeit, Loben.<\/p>\n\n\n\n<p>Themenbereich C behandelt die Bearbeitung individueller Hintergrundprobleme mit Hilfe eines individuellen Probleml\u00f6sevorgehens in sieben Schritten, dem Aufbau sozialer Aktivit\u00e4ten und der Entwicklung eines individuellen St\u00f6rungsmodells.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen den Therapieeinheiten gibt es h\u00e4usliche \u00dcbungen (siehe Anhang), um die ge\u00fcbten Erfahrungen in den Alltag zu \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ulrich und De Muynck (1998) haben in ihrem Assertiveness Training Programm (ATP) 127 konkrete \u00dcbungssituationen zur Angstbearbeitung&nbsp; formuliert, welche nach unterschiedlichen Kriterien hierarchisiert werden k\u00f6nnen. Einge\u00fcbt werden diese im Rollenspiel in der Gruppe. Anschlie\u00dfend werden die \u00dcbungen in vivo in Lokalen, Gesch\u00e4ften oder auf der Stra\u00dfe unter Einbeziehung fremder Personen aber auch mit Freunden, Bekannten und der eigenen Familie, umgesetzt. Um Ver\u00e4nderungen im sozialen Handeln und im Selbstverst\u00e4ndnis der Gruppenteilnehmer&nbsp; zu erzielen und um negative Erwartungen abzuschw\u00e4chen, behandeln die Autoren vier soziale Kompetenzbereiche mit ihren \u00dcbungen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li>Das Herstellen von Kontakten<\/li>\n\n\n\n<li>Die Angst vor Ablehnung beim \u201eNein\u201c sagen und die Angst vor Kritik.<\/li>\n\n\n\n<li>Das \u00c4u\u00dfern von Bed\u00fcrfnissen&nbsp; \u201eFordern k\u00f6nnen\u201c. &nbsp;Dabei sollen Ablehnungs\u00e4ngste soweit beseitigt werden, um W\u00fcnsche eindeutig \u00e4u\u00dfern zu k\u00f6nnen, wie etwa \u201eIch sehe das anders, ich m\u00f6chte das so\u2026\u201c<\/li>\n\n\n\n<li>Die zu gro\u00dfe R\u00fccksichtnahme und zu gro\u00dfe Anpassung an gesellschaftliche Normen, sich Fehler erlauben und sich \u00f6ffentlicher Beachtung aussetzen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Das standardisierte Verfahren ergab einen hohen Generalisierungsfaktor, denn wer in den verschiedenen sozialen Situationen sicher ist, kann die erlangte Kompetenz auch auf andere, nicht speziell ge\u00fcbte Situationen \u00fcbertragen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li>Ziele<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Das Ziel des sozialen Kompetenztrainings ist nicht prim\u00e4r der Angstabbau, sondern der Aufbau von beobachtbaren erlernbaren Verhaltensweisen genauso wie Selbstwert und Selbstmanagement. Die Teilnehmer sollen neue Fertigkeiten zur Bew\u00e4ltigung des sozialen Alltags erwerben und ihr Vertrauen in ihre eigenen Bew\u00e4ltigungsressourcen soll gest\u00e4rkt werden, um die Entstehung von psychischen oder somatischen Krankheiten zu verhindern und die soziale Wiedereingliederung zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinsch&amp;Weigelt beschreiben das&nbsp; Ziel des sozialen Kompetenztrainings als \u201e die Verf\u00fcgbarkeit und Anwendung von kognitiven, emotionalen und motorischen Verhaltensweisen, die in bestimmten sozialen Situationen zu einem langfristig g\u00fcnstigen Verh\u00e4ltnis von positiven und negativen Konsequenzen f\u00fcr den Handelnden f\u00fchren\u201c (2007, S.90).<\/p>\n\n\n\n<p>Erika G\u00fcroff (2019) spricht von angestrebten Qualit\u00e4ten f\u00fcr den zwischenmenschlichen Umgang:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die kognitive F\u00e4higkeit, sich und andere wertzusch\u00e4tzen und sich selbst zu erm\u00e4chtigen und anzuerkennen.<\/li>\n\n\n\n<li>Emotionale Gelassenheit, Leichtigkeit, Sicherheit und Selbstvertrauen.<\/li>\n\n\n\n<li>Ruhe und Entspanntheit auf k\u00f6rperlicher Ebene.<\/li>\n\n\n\n<li>Authentische und angemessene Verhaltensweisen wie W\u00fcnsche ablehnen oder durchsetzen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das negative Selbstkonzept des Patienten soll sich mit der eigenen Fehlbarkeit und den eigenen Schw\u00e4chen auss\u00f6hnen und durch die wiederholte Selbstverst\u00e4rkung darf die Selbstabwertung losgelassen werden.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li>Indikation<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Die Vermittlung sozialer Kompetenzen, die Verbesserung des Selbstwerts und die \u00dcberwindung sozialer \u00c4ngste sind essentiell in der Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Nach Pfingsten spielen \u201eSoziale Kompetenzprobleme bei der \u00c4tiologie und\/oder Therapie fast aller psychischer St\u00f6rungen eine klinisch relevante Rolle. Sehr oft sind sie Vorl\u00e4ufer anderer psychischer St\u00f6rungen\u201c (2007, S.232). Ob beim einzelnen Patienten tats\u00e4chlich Kompetenzprobleme vorliegen und ihnen eine behandlungsw\u00fcrdige Funktion zukommt, ist vor einer routinem\u00e4\u00dfigen Anwendung des Trainings unbedingt zu pr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei sozialphobischen Menschen und Menschen mit \u00e4ngstlich-vermeidender Pers\u00f6nlichkeit geh\u00f6rt das soziale Kompetenztraining zu den Standardmethoden in der multimodalen Behandlung.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl Patienten mit sozialen Defiziten als auch solche mit M\u00e4ngeln der sozialen Performanz profitieren von einem Kompetenztraining. Ausschlaggebend f\u00fcr die Teilnahme ist die Einsicht der sozialen Defizite, eine gewisse Risikobereitschaft, Gruppenf\u00e4higkeit und Ver\u00e4nderungsmotivation, sich mit angstausl\u00f6senden Situationen zu konfrontieren. Eine Selbstindikation der Teilnehmer, welche zu Beginn durch anschauliche Informationen \u00fcber Konzeption und Vorgehensweise des sozialen Kompetenztrainings gew\u00e4hrleistet wird und durch die eigene Entscheidung am Training teilzunehmen, erh\u00f6ht die Trainingsmotivation, f\u00fchrt zu einer geringeren Abbrecherquote und erleichtert die therapeutische Arbeit im Trainingsverlauf. (Pfingsten, 2007)<\/p>\n\n\n\n<p>Bei jedem Patienten gilt die individuelle intrapsychische und interaktionelle Funktionalit\u00e4t der Kompetenzdefizite abzukl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Anwendungsgebiete<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Gerade bei psychiatrischen Patienten mit chronischen psychischen St\u00f6rungen hat sich das soziale Kompetenztraining als eine wirkungsvolle Intervention erwiesen, weshalb die Psychotherapie und klinische Psychologie besonders wichtige Anwendungsbereiche darstellen sowohl im ambulanten wie auch im station\u00e4ren Setting. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hinsch&amp; Pfingsten (2007) geben einen groben \u00dcberblick \u00fcber das weite Anwendungsfeld eines Trainings f\u00fcr soziale Kompetenzen. So gibt es Trainings f\u00fcr Depressive und Psychosomatik Patienten, f\u00fcr Sozialphobiker, f\u00fcr Suchtkranke, f\u00fcr Menschen mit Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen oder einer k\u00f6rperlichen Behinderung und f\u00fcr Menschen mit Essst\u00f6rungen. Spezielle entwickelte Programme gibt es f\u00fcr Familien, Paare, (aggressive und straff\u00e4llige) Jugendliche und Kinder.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei schizophrenen und affektiven Psychosen ist eine Teilnahme an einem Kompetenztraining nach dem Abklingen der akuten psychotischen Symptomatik unterst\u00fctzend, um in der Alltagsrealit\u00e4t wieder Fu\u00df zu fassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur Menschen mit psychischen Erkrankungen k\u00f6nnen von der Vermittlung sozialer Kompetenzen profitieren, sondern auch im nichtklinischen Bereich gibt es vielf\u00e4ltige Abwandlungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr unterschiedliche Zielgruppen. Beispielsweise f\u00fcr Menschen, die sich aktuell in einer&nbsp; Lebenslage befinden, die besonders ausgepr\u00e4gte&nbsp; soziale F\u00e4higkeiten erfordert wie etwa Arbeitslosigkeit oder bei chronischen Erkrankungen oder f\u00fcr die berufliche Weiterbildung, wo es um die Erweiterung einer \u00fcberfachlichen Qualifikation geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine F\u00fclle von klinischen Studien ergab Zusammenh\u00e4nge zwischen inkompetenten Sozialverhalten und psychischen St\u00f6rungen, Aggression, Kriminalit\u00e4t, Arbeitslosigkeit, Ehe- und Partnerproblemen, sexuellen St\u00f6rungen und Suizid. Hier ist die gro\u00dfe gesellschaftliche Chance auf Pr\u00e4vention und Rehabilitation zu sehen und der p\u00e4dagogische Anspruch, durch das Training sozialer Kompetenzen St\u00f6rungen positiv zu beeinflussen. (vgl. Bauer, 2007)<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Praktische Anwendung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>3.1. Organisatorische Rahmenbedingungen und Voraussetzungen<\/p>\n\n\n\n<p>Das Training zum Erlernen von neuen ad\u00e4quaten Sozialverhalten kann sowohl in den Behandlungsplan einer Einzeltherapie integriert als auch als Gruppentherapie eingesetzt werden. In der Gruppe kommt der Faktor, dass alle Teilnehmer gemeinsam dieselben Ziele verfolgen, n\u00e4mlich das Erlernen von neuen, kompetenten Verhalten,&nbsp; besonders zum Tragen. Hier empfiehlt sich eine Gruppengr\u00f6\u00dfe von 6 oder 4 Personen. Die kleine Teilnehmeranzahl ergibt sich aus der \u00dcberlegung, dass jeder alle Szenen \u00fcben k\u00f6nnen soll. Das Training sollte ausschlie\u00dflich in geschlossenen Gruppen erfolgen. Ist eine gr\u00f6\u00dfere Patientenanzahl wie etwa im station\u00e4ren Setting erforderlich, sollte diese von zwei Therapeuten angeleitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Training sozialer Kompetenzen kann in 30 Gruppensitzungen a`100 Minuten durchgef\u00fchrt werden. Parallel dazu stattfindende&nbsp; Einzelsitzungen sind sinnvoll. Bei einzelnen Patienten mit schwerer sozialer Phobie empfiehlt es sich, Verhaltens\u00fcbungen im Einzelsetting durchzuf\u00fchren. Gerade f\u00fcr&nbsp; Menschen mit einer ausgepr\u00e4gten Angst vor negativer&nbsp; Bewertung, stellt die Gruppe oder auch das Setting in der Einzeltherapie bereits eine gef\u00fcrchtete soziale Situation dar, in der es darum geht, eigene Schw\u00e4chen zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teilnehmer d\u00fcrfen vor dem Training keinen Alkohol, keine Drogen oder Angst d\u00e4mpfende Medikamente konsumieren.<\/p>\n\n\n\n<p>3.2. Besonderheiten in der Beziehungsgestaltung<\/p>\n\n\n\n<p>Die Basis bildet eine respektvolle Haltung ohne Leistungsdruck. Bei Patienten mit sozialen Kompetenzproblemen gilt es folgende Aspekte zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hohe Verletzlichkeit sozialen Misserfolgen gegen\u00fcber<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Gro\u00dfe Skepsis bei Lob und positivem Feedback<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Starke Tendenz zur Konformit\u00e4t<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ausgepr\u00e4gtes Bed\u00fcrfnis nach klar strukturierten Anweisungen und Aufgabenstellungen<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hohe Selbstaufmerksamkeit<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Starke Besch\u00e4ftigung mit Aspekten der Selbstpr\u00e4sentation<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; \u00dcbertriebene, perfektionistische Anspr\u00fcche an das eigene Verhalten (vgl. Pfingsten, 2007)<\/p>\n\n\n\n<p>3.3. Ablauf und Durchf\u00fchrung<\/p>\n\n\n\n<p>Der Therapeut veranschaulicht sozial kompetentes Verhalten in einem Modellrollenspiel oder zeigt die \u00dcbungsszene als Film vor. &nbsp;Anschlie\u00dfend wird der Patient aufgefordert die entsprechende Situation nachzuspielen. Der Therapeut und die anderen Gruppenteilnehmer geben daraufhin ausschlie\u00dflich positive, konkrete und situationsnahe R\u00fcckmeldungen zum erfolgreichen Verhalten, um jede Ann\u00e4herung an das gew\u00fcnschte Zielverhalten zu verst\u00e4rken. Es empfiehlt sich, ganz ehrlich nur zu bewerten, was gelungen ist und positiv aufgefallen ist, um \u00fcber die Ermutigung mehr Selbstsicherheit zu gewinnen. Durch diese Nichtbeachtung von Schw\u00e4chen sollen diese allm\u00e4hlich gel\u00f6scht werden. Ein negatives Feedback f\u00fchrt zu einer Verst\u00e4rkung der Verunsicherung beim Patienten und impliziert, dass es ein perfektes Verhalten gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die M\u00f6glichkeit ein Rollenspiel aufzunehmen und das Video gemeinsam anzusehen, stellt eine gute Feedbackm\u00f6glichkeit f\u00fcr den \u00dcbenden dar. Ein maximaler Angstanstieg \u201eFlooding\u201c soll beim \u00dcben verhindert werden, um nicht kontrollierbare Fluchtimpulse zu verhindern oder zur aversiven Situationsverarbeitung. Eine humorvolle Therapeutenhaltung&nbsp; kann \u00fcber schwierige Situationen hinweg helfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die f\u00fcr eine Korrektur der sozialen Angst notwendigen zwischenmenschlichen Erfahrungen sollen nach dem \u00dcben im Rollenspiel als Haus\u00fcbungen, au\u00dferhalb des gesch\u00fctzten Raumes in der Realit\u00e4t (In- vivo), selbstst\u00e4ndig ge\u00fcbt werden, um den Transfer in den Alltag zu schaffen und den Trainingserfolg langfristig zu stabilisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>3.4. Das Trainingsprogramm TSK mit Basis und Aufbau\u00fcbungen<\/p>\n\n\n\n<p>Der folgende Text orientiert sich am Trainingsprogramm \u201eSelbstsicherheit und soziale Kompetenz\u201c von Erika G\u00fcroff (2019). Das aufbauende Manual bestehend aus 30 vorgegebenen \u00dcbungssituationen, welche von Patient und Therapeut gemeinsam bearbeitet werden k\u00f6nnen. Es gliedert sich in 13 vorgegebene Basisszenen, darauf folgen individuell variierbare Aufbau- oder Vertiefungsszenen mit dem anschlie\u00dfenden \u00dcbergang in individuelle Szenen. Hier sollen nach der Vermittlung der Basiskompetenzen, die jeweils pers\u00f6nlichen Problembereiche im Sinne des Selbstmanagements, aktiv angegangen werden. Das Training entspricht genau den Erfordernissen im station\u00e4ren Setting.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor jeder \u00dcbung soll der Patient sein individuelles Erregungsniveau (SUD) in Bezug auf den Schwierigkeitsgrad einsch\u00e4tzen, um die \u00dcbung daran anzupassen. Eine deutliche Einstufung \u00fcber 40 stellt bereits eine \u00dcberforderung dar. Gibt ein Patient ein Angstniveau von Null an, soll ebenfalls ge\u00fcbt werden, um die Basisfertigkeiten zu erlernen. Anschlie\u00dfend soll der Patient f\u00fcr die jeweilige \u00dcbungssituation die Situationsziele&nbsp; und Lernziele auf der kognitiven und Verhaltensebene&nbsp; und seine Gef\u00fchle und W\u00fcnsche formulieren.<ins><br><\/ins><\/p>\n\n\n\n<p>3.4.1. Konkretes \u00dcbungsbeispiel (G\u00fcroff, 2019, S.86ff)<\/p>\n\n\n\n<p>BASIS\u00dcBUNG Szene 9&nbsp; Es liegt vor der Nase<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin in einem Supermarkt unterwegs und suche z.B. am Gem\u00fcsestand nach Tomaten. Ich wei\u00df, dass sie da sind aber:<\/p>\n\n\n\n<p>Ich will lernen, dass ein \u201eFehler\u201c, eine Unachtsamkeit, eine Gedankenlosigkeit, keine Blamage bedeutet, die ich f\u00fcrchten (und damit vermeiden) m\u00fcsste. In diesem Fall liegen die Tomaten direkt vor mir, gewisserma\u00dfen vor meiner Nase, und ich entdecke sie doch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich frage die Verk\u00e4uferin nach den Tomaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre Therapeutin zeigt Ihnen nun die \u00dcbung. Sie schauen genau zu, achten darauf, was Ihnen auff\u00e4llt, insbesondere welche Verhaltensweisen des Modells Ihnen selbstsicher und kompetent erscheinen, und \u00fcberlegen sich, was sie davon gerne ausprobieren und lernen m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Ihre Lernziele, die durch Sie erweitert werden k\u00f6nnen:<\/p>\n\n\n\n<p>Verhalten<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ich gehe direkt auf die Person zu.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich schaue sie direkt an (Blickkontakt).<\/li>\n\n\n\n<li>Ich entschuldige mich nicht, sondern gr\u00fc\u00dfe.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich halte mich aufrecht.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich hebe den Kopf.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich stelle meine Frage laut und deutlich.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich passe meinen Gesichtsausdruck meiner Gem\u00fctsverfassung an: ich l\u00e4chle, wenn ich guter Dinge bin; ich bleibe ernst, wenn ich mich ernst f\u00fchle (ich bin authentisch).<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn mir die Verk\u00e4uferin die Tomaten zeigt und sagt beispielsweise:\u201chier direkt vor Ihnen\u201c, wende ich keinerlei Selbstabwertung an, wie \u201ebin ich vielleicht bl\u00f6d\u201c o.\u00c4.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich bedanke mich freundlich<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Gedanken<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ich will sichtbar sein<\/li>\n\n\n\n<li>Nur wenn sich die Menschen anschauen, ist ein Austausch m\u00f6glich.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich lade keine Schuld auf mich, wenn ich Unterst\u00fctzung brauche.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich kann mich zeigen.<\/li>\n\n\n\n<li>Nur wenn ich laut und deutlich spreche, werde ich geh\u00f6rt.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich bin, wie ich bin; ich lerne den Unterschied zwischen ernstem Gesichtsausdruck und unfreundlichem.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich darf mal etwas \u00fcbersehen, das ist nat\u00fcrlich.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich zeige Wertsch\u00e4tzung, wenn ich mich bedanke.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>K\u00f6rperreaktionen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ich wei\u00df, dass ich die sogenannten \u201eautonomen\u201c K\u00f6rperreaktionen nicht direkt beeinflussen kann.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Welche neuen Erfahrungen kann Ihnen diese Szene bringen?<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6gliche Blamage, Peinlichkeit, Scham sind schlimme Erlebnisse im Leben eines jeden. Verh\u00f6hnungen durch andere sind leider h\u00e4ufige Erfahrungen, die schon Kinder machen m\u00fcssen. Diese Verh\u00f6hnungen verletzen das Grundbed\u00fcrfnis nach Respekt und Wertsch\u00e4tzung zutiefst und bleiben lang im Ged\u00e4chtnis. Sie als Erwachsene haben nun zum Gl\u00fcck die M\u00f6glichkeiten, die alten Verletzungen zu bew\u00e4ltigen. \u00dcbungen der vorliegenden Art sind ein Baustein.<\/p>\n\n\n\n<p>Lernen Sie um: Sie k\u00f6nnen sich eine Menge an kleinen Fehlleistungen und Schusseligkeiten leisten, ohne mit einer Wiederholung der Kr\u00e4nkung rechnen zu m\u00fcssen. Wenn Scham und Kr\u00e4nkung ein gro\u00dfes Thema f\u00fcr Sie sind, wird Ihnen Ihre Therapeutin in den Therapiestunden noch vertiefte Hilfen anbieten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun \u00fcberlegen Sie sich ihre zwei bis drei wichtigsten Ziele aus der Tabelle, Ihre SUDs, suchen sich eine Partnerin und machen das Rollenspiel.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aktion<\/p>\n\n\n\n<p>Nun wenden Sie die Goldene Regel (Ich bewerte meine eigene \u00dcbung und die der Gruppenmitglieder nur unter dem Aspekt, was dabei gelungen ist, was positiv aufgefallen ist. Auf Schw\u00e4chen oder Fehler gehe ich nicht ein, ich \u00fcbergehe sie. Ich bin dabei vollkommen ehrlich!) an, erst Sie selbst, dann die anderen Gruppenmitglieder oder die Therapeutin.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wie f\u00fchlen Sie sich jetzt?<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aufgeregt?, erleichtert?, froh?, \u00fcberrascht?, neugierig?, beschwingt?, verwirrt?, frech?,\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>3.4.2. Erfolgskontrolle<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den Basis\u00fcbungen soll eine Zwischenmessung&nbsp; mittels U-Fragebogen von Ulrich und de Muynck (1998) und FAF, Fragebogen zur Erfassung von Aggressivit\u00e4tsfaktoren, stattfinden. Die Abschlussmessung&nbsp; sollte direkt nach der Beendigung und nach weiteren drei Monaten durchgef\u00fchrt werden. Im Sinne der R\u00fcckfallprophylaxe k\u00f6nnen die Gruppenmitglieder ermuntert werden, in Kontakt zu bleiben und gemeinsam die Technik des Rollenspiels weiter zu pflegen. (G\u00fcroff, 2019)<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor soziales Kompetenztraining angeboten wird, ist es f\u00f6rderlich f\u00fcr angehende Therapeuten, die eigene&nbsp; Empathie und das eigene Verst\u00e4ndnis f\u00fcr zuk\u00fcnftige Patienten zu erh\u00f6hen, indem die \u00dcbungen selbst ausprobiert werden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Evidenz<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die zahlreiche Forschung belegt die Wirksamkeit sozialer Kompetenztrainings bei vielen St\u00f6rungsbildern und verschiedenen Patientengruppen ( z.B. Pfingsten 1987; Pfingsten &amp; Hinsch, 1997; Ulrich de Muynck &amp; Ulrich, 1976). Margraf und Schneider geben an, dass ihr Einsatz besonders umfassend abgesichert ist \u201e bei Depressionen, Partnerproblemen sowie bei schizophrenen und substanzbezogenen St\u00f6rungen. Beim Alkoholismus k\u00f6nnen sie mit anderen Interventionen als evidenzbasiertes Verfahren der h\u00f6chsten Stufe gelten\u201c (2018, S. 483).<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Besonders bei klinisch relevanten sozialen \u00c4ngsten gelten multimodale Trainings als Mittel der Wahl. Weitere Arbeiten, die die Effektivit\u00e4t sozialer Kompetenztrainings bei Sozialen Phobien zeigen konnten, wurden in den Arbeitsgruppen um Stravinsky (1982, 1987), Trower (1978), Alden (1989) und Mersch (1991, 1995) durchgef\u00fchrt. \u00c4ltere Metaanalysen zufolge entstand die Annahme, \u201edass soziale Kompetenztrainings bei sozialen Phobien wirksam sind, in Ihrer Effektivit\u00e4t jedoch m\u00f6glicherweise von anderen Interventionsverfahren wie Exposition oder kognitiver Therapie noch \u00fcbertroffen w\u00fcrden\u201c (Pfingsten, 2007, S.235). Diese Argumentation fu\u00dft allerdings auf den \u00e4lteren Trainingskonzepten.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Metaanalyse von Ruhmland und Margraf (2001) zeigt sich, dass handlungsbezogene therapeutische Ans\u00e4tze bzw. Kombinationen mit solchen Behandlungsmodulen in kognitiv-behavioralen Therapieprogrammen rein kognitiven \u00fcberlegen sind (2002, S.194).<\/p>\n\n\n\n<p>In der klinischen Praxis gilt nach Koban und Neumann (2001) die Kombination von kognitiver Therapie, Reizkonfrontation und sozialem Kompetenztraining im Gruppensetting als Therapiemethode der Wahl. &nbsp;Folgende Wirkfaktoren geben die Autoren f\u00fcr Gruppentrainings an. Die andauernde Exposition durch die Gruppensituation, die Verminderung von Isolationsgef\u00fchlen bez\u00fcglich der Erkrankung, die M\u00f6glichkeit der Modellfunktion anderer Gruppenmitglieder und Therapeuten und mehr M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Feedback und Rollenspiele.<\/p>\n\n\n\n<p>Die kombinierte Wirkung sozialer Kompetenztrainings einerseits die psychische St\u00f6rung zu vermindern und gleichzeitig die pers\u00f6nlichen Ressourcen des Patienten zu steigern, tr\u00e4gt dazu bei, die defizitorientierten Aspekte von Behandlungsstrategien zu \u00fcberwinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Literatur<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Alsleben, H. &amp; Hand, I., (Hrsg.). Soziales Kompetenztraining. Gruppentherapie bei sozialen \u00c4ngsten und Defiziten. (2006) M\u00fcnchen, Jena: Urban&amp;Fischer.<\/li>\n\n\n\n<li>Bauer, Mathilde (2007). Interventionen. In: Hinsch, R. &amp; Pfingsten, U. (2007). Gruppentraining sozialer Kompetenzen GSK. Weinheim, Basel: Beltz.<\/li>\n\n\n\n<li>Fydrich, T. (2002). Soziale Kompetenz und soziale Performanz bei sozialer Phobie. In: U. Stangier &amp; T. Fydrich (Hrsg.). Soziale Phobie\/Soziale Angstst\u00f6rungen. Psychologische Grundlagen- Diagnostik-Therapie (S. 181-203), G\u00f6ttingen: Hogrefe.<\/li>\n\n\n\n<li>G\u00fcroff, E. (2019). Selbstsicherheit und soziale Kompetenz. Das Trainingsprogramm TSK mit Basis- und Aufbau\u00fcbungen. Stuttgart: Klett-Cotta.<\/li>\n\n\n\n<li>Hinsch, R. &amp; Pfingsten, U. (2007). Gruppentraining sozialer Kompetenzen GSK. Weinheim, Basel: Beltz.<\/li>\n\n\n\n<li>Koban, C. &amp; Neumann, B. (2001).Gruppentherapie bei sozialen \u00c4ngsten und Kompetenzm\u00e4ngeln. In: Psychotherapie im Dialog 2(1): S. 63-70<\/li>\n\n\n\n<li>Margraf,J. &amp; Schneider, S. (209). Lehrbuch der Verhaltenstherapie. Band 1. Grundlagen, Diagnostik, Verfahren, Rahmenbedingungen. 3. Auflage. Heidelberg: Springer.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manuela Wild Menschen sind soziale Wesen, die in st\u00e4ndiger Interaktion mit ihrem Umfeld leben, um eigene W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse zu verwirklichen. Die Angst vor sozialen Kontakten und Bewertungen durch andere stellt daher ein altbekanntes Ph\u00e4nomen in der Geschichte der Menschheit dar. 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