{"id":280,"date":"2023-08-10T09:48:49","date_gmt":"2023-08-10T08:48:49","guid":{"rendered":"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/?page_id=280"},"modified":"2023-08-10T09:48:51","modified_gmt":"2023-08-10T08:48:51","slug":"mbsr-mindfullness-based-stress-reductionstressbewaeltigung-durch-achtsamkeit-zauner-grois","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/index.php\/mbsr-mindfullness-based-stress-reductionstressbewaeltigung-durch-achtsamkeit-zauner-grois\/","title":{"rendered":"MBSR-\u00a0 Mindfullness Based Stress ReductionStressbew\u00e4ltigung durch Achtsamkeit (Zauner-Grois)"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Dr. Marcella Zauner-Grois<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Achtsamkeit als Basis des MBSR-Programms ist im Gegensatz zur klassischen Verhaltenstherapie , die ver\u00e4nderungsorientiert ist und auf das Problemverhalten fokussiert,&nbsp; &nbsp;zu allererst ein Prinzip oder eigentlich <strong>eine Haltung, die das ganze Leben umfasst<\/strong>&nbsp; und erst dann eine <strong>Strategie zur Unterst\u00fctzung im Rahmen therapeutischer Prozesse<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Patienten sind zu Beginn \u00e4u\u00dferst skeptisch und k\u00f6nnen sich nicht vorstellen, dass so ein Training hilfreich sein k\u00f6nnte, da sie ja die Ursache f\u00fcr ihrer Schwierigkeit und ihr Leiden in \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden, Belastungen und Einschr\u00e4nkungen- etwa Arbeitslosigkeit, Verluste, Familienkonflikte und andere Probleme- sehen. Und die kann das Training nat\u00fcrlich nicht beseitigen oder ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Was es jedoch kann, ist den eigenen Umgang mit der Situation ver\u00e4ndern, indem es hilft, die dauernde Besch\u00e4ftigung damit, den Widerstand dagegen und das Gr\u00fcbeln dar\u00fcber- die zus\u00e4tzlichen Stress und seelisches Leid verursachen- zu reduzieren. Die durch die \u00dcbungen erm\u00f6glichte Erfahrung, dass Empfindungen, Gedanken und Gef\u00fchle vergehen, wenn wir sie nicht festhalten, kann Druck vermindern, Erleichterung bringen und einen anderen Umgang mit den Schwierigkeiten des Alltags und des Lebens an sich erm\u00f6glichen. Akzeptanz und Gelassenheit tragen zu gr\u00f6\u00dferer psychischer Stabilit\u00e4t und mehr Wohlbefinden bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Und das Training kann dabei unterst\u00fctzen, sich der der pers\u00f6nlichen Denk- und Verhaltensmuster, der automatisierten Reaktionen auf Situationen bewusst zu werden und diese Muster zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>\u201eZwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;In diesem Raum liegt unsere Freiheit und&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die M\u00f6glichkeit unsere Antwort zu w\u00e4hlen.\u201c<\/em><\/strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/em><em>Viktor Frankl<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.Geschichte und wissenschaftliche Grundlagen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Grundlage des MBSR-Trainings zur Stress-Bew\u00e4ltigung ist die <strong>Achtsamkeit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der \u201eAchtsamkeit\u201c handelt es sich um buddhistische Meditationsans\u00e4tze zur Schulung des Geistes, es geht dabei nicht um das Erlernen von Techniken, sondern um <strong>eine innere Haltung dem Leben und all seinen Aspekten gegen\u00fcber.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Achtsamkeit und Meditation sind keine neuen Erkenntnisse, sie wurden durch alle Epochen und in vielen V\u00f6lkern, Kulturen und Religionen praktiziert.<\/p>\n\n\n\n<p>Achtsamkeit ist eine F\u00e4higkeit, die jedem Menschen zur Verf\u00fcgung steht, unabh\u00e4ngig von spirituellen oder weltanschaulichen Einstellungen. Durch \u00dcbung kann sie entwickelt und vertieft werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorl\u00e4ufer in der Besch\u00e4ftigung mit Stress<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diegesundheitlichen Auswirkungen von Stress besch\u00e4ftigen Medizin und Forschung bereits lange Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon 1934 untersuchte <strong>Edmund Jacobson<\/strong> die Auswirkungen starker bzw. dauerhafter k\u00f6rperliche Anspannung auf die Gesundheit bzw. das Entstehen von Erkrankungen und entwickelte die <strong>PMR- Progressive Muskelrelaxation<\/strong>. Das Programm soll auf dem Wege von bewusster An- und Entspannung verschiedener Muskelgruppen des ganzen K\u00f6rpers zu differenzierter Wahrnehmung des k\u00f6rperlichen Zustandes und der Fr\u00fchwarnzeichen von sich anbahnendem Stress beitragen und damit die M\u00f6glichkeit zu seiner Bew\u00e4ltigung er\u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab 1936 beforschte <strong>Hans Seyle,<\/strong> Mediziner und Professor f\u00fcr Biochemie, das Ph\u00e4nomen <strong>\u201eStress\u201c <\/strong>und definierte es als Zusammenspiel von erh\u00f6hter Belastung und Anpassungsreaktionen des K\u00f6rpers. Dabei ist die Abfolge von Belastung bzw. Herausforderung und physiologischer Reaktion, also Aktivierung, per se nicht gesundheitssch\u00e4dlich, sondern ein nat\u00fcrlicher Ablauf zur Sicherung von Leben bzw. \u00dcberleben sowie Entwicklung. Erst wenn auf Aktivierungsphasen keine oder nicht ausreichende Entspannungsphasen folgen, hat dies Folgen wie psychosomatische Erkrankung bis hin zu v\u00f6lliger Ersch\u00f6pfung und Burn-out-Syndrom.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Richard Lazarus<\/strong> untersuchte das Thema Stress weiter und fasste seine Erkenntnisse in das <strong>Transaktionale Stressmodell <\/strong>zusammen, dem zu Folge die k\u00f6rperliche Stressreaktion von der subjektiven Bewertung der Ausl\u00f6ser bzw. der Situation abh\u00e4ngt und vor allem wie der Betroffene seine Bew\u00e4ltigungsm\u00f6glichkeiten einsch\u00e4tzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Stressbew\u00e4ltigung geht es darum, Zugriff auf die eigenen Kompetenzen zu behalten und Gestaltungsspielr\u00e4ume nutzen zu k\u00f6nnen. Selbst wenn die \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde nicht ver\u00e4nderbar sind, kann etwa die innere Haltung bzw. Bewertung ver\u00e4ndert werden. Dadurch wird Druck vermindert sowie entsprechendes Handeln bzw. Entspannung m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab etwa 1970 war es dann <strong>John Kabat -Zinn<\/strong>, dem es gelang, <strong>Achtsamkeit<\/strong> in der westlichen Welt der Gegenwart wieder ins Bewusstsein zu rufen, zu etablieren und losgel\u00f6st vom spirituellen Hintergrund des Buddhismus nutzbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>John Kabat-Zinn wurde 1944 als Sohn eines bekannten Immunologen geboren. Bereits w\u00e4hrend seines Studiums der Molekularbiologie am MIT\/ Massachusetts Institut of Technology in Boston praktizierte er Zen und Yoga- das er dann auch Jahrzehnte unterrichtete- und besch\u00e4ftigte sich mit \u00f6stlichen Weisheitstraditionen. Basierend auf diesen Erfahrungen begann er &nbsp;ab 1979 <strong>Achtsamkeitstrainings auf weltanschaulich neutraler Basis <\/strong>zu entwickeln und in die Behandlung von Schmerzpatienten und chronisch Kranken einzubinden, dies mit dem Ziel, den Patienten einen anderen Umgang mit den Symptomen und dem dadurch entstandenen Stress zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <strong>Programm \u201eMBSR-Mindfullness Based Stress Reduction\u201c<\/strong> etablierte sich dann an der medizinischen Falkult\u00e4t, die Abteilung erhielt den Namen \u201eStress Reduction Clinic\u201c, das Training wurde beforscht und weiterentwickelt. 1990 verfasste John Kabat Zinn sein Grundlagenwerk \u201cFull Catastrophe living\u201c, das das Wesen des MBSR Trainings darlegt.<\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland wurde das Buch unter dem Titel \u201eGesund durch Meditation\u201c ver\u00f6ffentlicht und trug unter anderem zum Paradigmenwechsel im Gesundheitsystem bei, indem es den Blick f\u00fcr eine ganzheitliche Sicht des Menschen einf\u00fchrt und ihn dabei unterst\u00fctzen will, seine Selbstheilungskr\u00e4fte zu aktivieren. Nicht die Konzentration auf die Krankheit steht im Vordergrund, sondern das, was funktioniert, trotz und mit Schmerzen und Symptomen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgten noch viele Ver\u00f6ffentlichungen und Zusammenarbeit mit Medizinern und Forschern wie Mark Williams, Saki Santorelli, auch mit spirituellen Lehrern wie dem Dalai Lama sowie vielen anderen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab 1997 lehrte John Kabat Zinn auch im deutschsprachigen Raum und machte MBSR hier bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Erkl\u00e4rungsmodell zur Wirkweise des MBSR-Trainings<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso wie Erfahrungen im Gebet oder in der Meditation schwer in Worte zu fassen sind, kann Achtsamkeit und ihre Wirkung zwar beschrieben werden, die dadurch bewirkten Ver\u00e4nderungen werden aber nur durch eigene, unmittelbare, erlebte Erfahrung und regelm\u00e4\u00dfiges \u00dcben zug\u00e4nglich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beim MBSR geht es nicht um Vermeidung von Stressausl\u00f6sern oder schlichte Bew\u00e4ltigung von Stresssymptomen, sondern darum, die Abl\u00e4ufe unseres Bewusstseins zu erleben, sein Funktionieren zu erkennen und damit zu arbeiten.<\/strong> Ein wesentliches Prinzip ist nicht das Wegdr\u00e4ngen, sondern das achtsame Annehmen all dessen was auftaucht. Dadurch wird die oft symptomverst\u00e4rkende und aufrechterhaltende Erfahrungsvermeidung abgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht auch nicht darum, was vermeintlich sein sollte, m\u00fcsste oder gew\u00fcnscht w\u00e4re, sondern darum, zu beobachten, was f\u00fcr Muster des Denkens, F\u00fchlens und Verhaltens gerade ablaufen, was also ist und damit eine realistischere Sicht auf Situationen zu erlangen. Es soll m\u00f6glich werden zu erkennen, dass zum gro\u00dfen Teil nicht die \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde Stress verursachen, sondern die eigenen Reaktionen darauf. Diese Erkenntnis soll neues, anderes Verhalten m\u00f6glich machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bewirkt wird das durch das <strong>bewusste Wahrnehmen<\/strong> der <strong>gegenw\u00e4rtigen Erfahrung<\/strong>&#8211; all dessen, was ist, jetzt in diesem Augenblick \u2013 in einer Haltung <strong>freundlichen Annehmens<\/strong> bzw. gelassener Akzeptanz.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Wirkweisen von Achtsamkeit bzw. achtsamkeitsbasierten Verfahren<\/strong> k\u00f6nnen nach Michalak et al. (2012) wie folgt zusammengefasst werden<strong>:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Schulung der Aufmerksamkeit- <\/strong>Konzentration auf das Hier und Jetzt, Aussteigen aus dysfunktionalen Gr\u00fcbelschleifen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Steigerung des Kontakts mit dem Hier und Jetzt- <\/strong>Wahrnehmung der Vielfalt und des Reichtums jeden Augenblicks<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Ver\u00e4nderung des mentalen Modus- <\/strong>weg vom Tun hin zum Sein<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. fr\u00fchzeitiges Erkennen von ung\u00fcnstigen Aufschaukelungsprozessen \u2013 <\/strong>das erm\u00f6glicht Aussteigen und damit Reduktion von Druck.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile wird auch der Prozess der <strong>Disidentifikation <\/strong>als relevantdiskutiert<strong>.<\/strong> Die Beobachterhaltung soll dazu f\u00fchren, Gef\u00fchle und Gedanken als vor\u00fcbergehende Ph\u00e4nomene des Geistes wahrzunehmen statt als Wiedergabe der Wirklichkeit. Durch diesen Perspektivenwechsle gelingt es, sich von Gedanken und damit einhergehenden Gef\u00fchlen sowie Verhaltensautomatismen zu l\u00f6sen, sich also nicht damit zu identifizieren, sondern sie distanziert zu beobachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Und allein schon durch die Beobachtung ergibt sich meist eine Ver\u00e4nderung im Erleben!<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Faktor soll die <strong>verbesserte Emotionsregulation <\/strong>sein. Diese kommt durch Aufmerksamkeitslenkung, erh\u00f6hte Bewusstheit f\u00fcr ablaufende Reaktionen bzw. Muster und Verminderung der Gr\u00fcbelneigung zustande. Auch die Angst vor dem Erleben von Emotionen soll sich vermindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile wird auch das Thema <strong>Embodiment<\/strong>, insbesondere Verk\u00f6rperung von Gef\u00fchlen, als weiterer m\u00f6glicher Wirkfaktor diskutiert. Embodiment befasst sich mit den Wechselwirkungen von K\u00f6rper und Psyche und geht davon aus, dass Bewusstsein den K\u00f6rper als Basis braucht. K\u00f6rperhaltungen haben demzufolge Auswirkungen auf Kognitionen und Emotionen sowie umgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu passen auch \u00dcberlegung zur <strong>Verbesserung der K\u00f6rperwahrnehmung<\/strong> als weiteren Wirkfaktor der Achtsamkeit. Durch die Schulung differenzierter K\u00f6rperwahrnehmung gelingt es Patienten besser, ihren K\u00f6per bewusst zu sp\u00fcren und Aufschaukelungsprozesse zwischen k\u00f6rperlichen und kognitiven bzw. emotionalen Prozessen wahrzunehmen, um aus diesem Kreislauf auszusteigen (Michalak et al., 2010)<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn <strong>Entspannung <\/strong>kein Ziel der Achtsamkeits\u00fcbungen ist, k\u00f6nnen diese dennoch tiefe k\u00f6rperliche Entspannung bewirken. Hilfreich ist jedenfalls <strong>achtsames Wahrnehmen von Verspannung<\/strong> als Zeichen von Stress, was als weiterer Wirkfaktor von Achtsamkeit gesehen werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch<strong> Selbst-Mitgef\u00fchl <\/strong>kann durch Achtsamkeit gesteigert werden und positive Auswirkung erzeugen. Eine MBCT-Studie mit Patienten, die unter rezidivierenden Depressionen litten, hat gezeigt, dass die Teilnahme am Programm neben der Zunahme von Achtsamkeit auch zur Zunahme von Selbstmitgef\u00fchl f\u00fchrte.&nbsp; Das wiederum hatte positive Effekte auf die Depressionssymptomatik. Mitf\u00fchlender Umgang mit sich selbst verhindert zwar nicht das Auftreten ung\u00fcnstiger Kognitionen, er vermindert aber die ung\u00fcnstigen Auswirkungen dieser Gedanken (Kuyken et al., 2010)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Evidenz zur Wirksamkeit von MBSR<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorteil des MBSR-Trainings gegen\u00fcber anderen Achtsamkeitspraktiken liegt in der <strong>Standardisierung des Programms<\/strong>, dass also alle Kurse dem gleichen Ablauf und Inhalt folgen, was die entsprechende Beforschung erm\u00f6glichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Studien, die MBSR f\u00fcr unterschiedliche k\u00f6rperliche und psychische Erkrankungen untersucht und empirisch belegt haben.<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>S\u00e4mtliche Studien kommen zu insgesamt konsistenten Wirknachweisen bei mittlerer Effektst\u00e4rke (etwa Baer, 2003; Grossmann et al.,2004; Shigaki et al.,2006; Keng et al., 2011;)<\/p>\n\n\n\n<p>Neuere Studien gibt es auch zu einzelnen St\u00f6rungsbildern und Bereichen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Effekte auf Gehirn- und Immunfunktionen <\/strong>(Davidson et al.,2003)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Krebserkrankungen<\/strong> ( Carlson &amp;Garland, 2005)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Angstst\u00f6rungen <\/strong>( Hofmann et al.,2010)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Schmerzsyndrome <\/strong>( Rosenzweig et al., 2010). Schon fr\u00fchere Studien mit chronischen Schmerzpatienten zeigten sowohl kurzfristig als auch in einer 4-Jahres-Katamnese Reduktionen psychischer Belastung und funktionaler Einschr\u00e4nkungen. (Kabat\u00ad-Zinn et al., 1985 und 1987)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Berufsbezogener Stress bei Personen im Gesundheitswesen<\/strong> (Christopher &amp;Maris, 2010)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Multiple Sklerose<\/strong> &nbsp;( Grossmann et al., 2010)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fibromyalgie<\/strong> (Schmidt et al., 2011)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Weitere Hinweise zu Studien finden sich&nbsp; in <a>Petra Meibert, Johannes Michalak und Thomas Heidenreich (Hrsg.) Die \u201edritte Welle\u201c der Verhaltenstherapie, Grundlagen und Praxis(2013) Weinheim, Basel: Beltz Verlag &nbsp;<\/a>S.165-179.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine umfangreiche Sammlung von Studien und Forschungsprojekten &nbsp;bietet der &nbsp;\u201eMindfulness Research Guide\u201c des Herausgebers Daniel Black, <a href=\"http:\/\/www.researchgate.net\">www.researchgate.net<\/a> .<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Das Programm -Inhalte und Ablauf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>\u201eWir m\u00fcssen bereit sein, uns von dem Leben zu l\u00f6sen, &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;das wir geplant haben, &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;damit wir das Leben finden, das auf uns wartet.\u201c<\/em><\/strong><em>&nbsp; <\/em><em>Oscar Wilde<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das Training ist als 8-Wochen-Gruppenprogramm f\u00fcr 8 bis ca.20 TN konzipiert und umfasst jede Woche eine Einheit von 2-3 Stunden, gegen Ende des Programms einen ganzen \u201eTag der Achtsamkeit\u201c sowie t\u00e4gliche Haus\u00fcbungen zwischen den Sitzungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um sicherzustellen, dass die TN auch bereit sind, sich in dieser Weise zu engagieren, gibt es ein <strong>Vorgespr\u00e4ch<\/strong> mit dem Kursleiter, in dem sie \u00fcber s\u00e4mtliche Aspekte des Trainings informiert werden. Ihre pers\u00f6nliche Motivation f\u00fcr das Training wird abgekl\u00e4rt, um falsche Vorstellungen und damit verbundene Entt\u00e4uschungen zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Generell gilt jedenfalls, dass vor Beginn eines Trainings auch eine genaue Anamnese durchzuf\u00fchren ist, ob St\u00f6rungen bzw. Erkrankungen vorliegen, die \u00e4rztlich und\/oder psychotherapeutisch behandelt werden sollten&nbsp; und \/oder die Kontraindikationen darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Training geht es darum, sich von seinen Vorstellungen, W\u00fcnschen und Erwartungen zu l\u00f6sen und mit einer Haltung freundlicher Akzeptanz die tats\u00e4chlichen Erfahrungen des gegenw\u00e4rtigen Augenblicks bewusst wahrzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Hauptbestandteil des Programms bilden drei formelle \u00dcbungen: der Body-Scan, achtsame Yoga\u00fcbungen und die Sitz- , Geh- und Atemmeditation. Bei den informellen \u00dcbungen geht es darum, allt\u00e4gliche Verrichtungen etwa im Haushalt in einer Haltung der Achtsamkeit zu tun und dabei die Reaktionen von Geist und K\u00f6rper wahrzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer unabdingbarer Teil ist die t\u00e4gliche Haus\u00fcbung von ca. 45 Minuten, die die TeilnehmerInnen eigenst\u00e4ndig, teils mit Unterst\u00fctzung von Arbeitsbl\u00e4ttern und CDs absolvieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus werden Ergebnisse der Stressforschung vermittelt und gemeinsam Schwerpunktthemen erarbeitet wie Umgang mit Schmerzen, schwierigen Gef\u00fchlen und Gedanken, achtsame Kommunikation sowie Selbstmitgef\u00fchl und Mitgef\u00fchl f\u00fcr andere.<\/p>\n\n\n\n<p>Eigene Erfahrung mit dem Training und Meditationspraxis der Therapeuten ist Voraussetzung, um die Schwierigkeiten der Patienten in der Umsetzung nachzuvollziehen und sie entsprechend unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn auch das Training ein Initialimpuls zu einer ver\u00e4nderten Wahrnehmung und Haltung sein kann, h\u00e4ngt der Erfolg wesentlich davon ab, dass die TeilnehmerInnen die t\u00e4glichen \u00dcbungen absolvieren. Das kann im klinischen Setting f\u00fcr die Dauer des Kurses sichergestellt werden, in der ambulanten Praxis und danach obliegt es aber der Motivation des Teilnehmers selbst. Und dabei diese Motivation der TeilnehmerInnen zu f\u00f6rdern ist es hilfreich, als Therapeut selbst ein Training absolviert und sich um die t\u00e4gliche Routine der \u00dcbungen bem\u00fcht zu haben, mit allen Anforderungen, die das stellt. Gerade die Einbettung und Aufrechterhaltung der Achtsamkeit im Alltag erm\u00f6glicht, erh\u00e4lt und vermehrt noch die die angestrebten positiven Wirkungen!<\/p>\n\n\n\n<p>Der beispielhafte Ablauf eines 8-Wochentrainings mit den wesentlichen Themen der Sitzungen und den \u00dcbungen findet sich im Anhang ebenso wie die Anleitungen zu einigen wichtigen Standard\u00fcbungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Anwendungsgebiete<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Allgemeine Indikation:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Achtsamkeit und Akzeptanz sind als situations\u00fcbergreifende Lebensprinzipien zu verstehen und erst in zweiter Linie als therapeutische Strategien bzw. Interventionen. Ziel ist die Verbesserung und Verfeinerung der Wahrnehmung k\u00f6rperlicher Empfindungen, von Gedanken und Gef\u00fchlen sowie eine ver\u00e4nderte Haltung diesen Ph\u00e4nomen gegen\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p>MBSR hat sich in der <strong>Stressbew\u00e4ltigung und -pr\u00e4vention<\/strong> ebenso bew\u00e4hrt wie zur <strong>Unterst\u00fctzung bei der Behandlung<\/strong> und Bew\u00e4ltigung einer Vielzahl von k\u00f6rperlichen und psychischen St\u00f6rungen, da das Training dysfunktionale und st\u00f6rungsaufrechterhaltende Prozesse g\u00fcnstig beeinflussen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Training wird wie oben beschrieben im Gruppensetting durchgef\u00fchrt, da der Austausch in der Gruppe wesentlich zum verbesserten Verst\u00e4ndnis und zur Motivation beitr\u00e4gt. &nbsp;Mit entsprechend pr\u00e4ziser Zielsetzung und notwendiger Adaption kann es jedoch auch im Einzelsetting zur Unterst\u00fctzung des therapeutischen Prozesses eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>MBSR ist in den USA als verhaltensmedizinisch-gesundheitsp\u00e4dagogisches Verfahren anerkannt und von den Krankenkassen teilfinanziert. Seit rund zehn Jahren wird MBSR auch in Deutschland in Kliniken, staatlichen Einrichtungen und auch in Betrieben zur Stressbew\u00e4ltigung und Pr\u00e4vention eingesetzt. In den Kliniken Essen-Mitte etwa wird das MBSR-Programm auf der Abteilung &#8222;Innere Medizin V &#8211; Klinik f\u00fcr Naturheilverfahren und Integrative Medizin&#8220; in die teilstation\u00e4re Behandlung integriert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Spezifische Interventionen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der \u00fcberzeugenden Belege f\u00fcr seine positiven Auswirkungen wurde und wird MBSR laufend weiter beforscht und es werden auf Basis des MBSR-Trainings von Kabat -Zinn Anwendungen f\u00fcr bestimmte Zielgruppen und mit unterschiedlichen Schwerpunkten entwickelt:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Programm zur Behandlung von Patienten mit rezidivierenden depressiven Erkrankungen<em> MBCT Mindfullness based Cognitif Therapy<\/em><\/strong> &#8211; Zindel V., Segal J., Mark Williams, John D.Teasdale<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Faktoren spielen bei der Entstehung und Aufrechterhaltung des Zustandes rezidivierend depressiver Patienten eine Rolle- einerseits dysfunktionale Grundannahmen und negative Gedankenmuster, die zwar nach Abklingen der depressiven Phase ebenfalls abklingen, jedoch mit jeder Phase wieder leichter zu aktivieren sind, und andererseits eine Neigung zum Gr\u00fcbeln. Dies behindert die F\u00e4higkeit konstruktiv mit der Situation bzw. Symptomatik umzugehen und verfestigt die depressive Stimmung.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Programm sollen negative Denkmuster und Ruminationstendenzen fr\u00fchzeitig erkannt und gestoppt werden. Dazu soll mit Achtsamkeit eine bewusste, nicht wertende Aufmerksamkeitslenkung auf den gegenw\u00e4rtigen Augenblick, auf Gedanken, Gef\u00fchle und K\u00f6rperempfindungen ge\u00fcbt werden. &nbsp;Es geht nicht wie in der klassischen kognitiven Therapie darum, die Gedanken zu bearbeiten und zu ver\u00e4ndern, sondern die innere Einstellung bzw. Haltung dazu.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.mbct.com\">www.mbct.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Achtsamkeits-basierte R\u00fcckfallpr\u00e4vention bzw. Achtsamkeitsbasierte Suchtbehandlung<\/strong><strong><br><\/strong><strong><em>MBRP Mindfullness Based Relapse Prevention <\/em><\/strong><em>G. Alan Marlatt<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses strukturierts Programm f\u00fcr den Einsatz in der Suchtbehandlung wurde an der University of Washington von Prof. G. Alan Marlatt und seinem Team entwickelt und seit 2010 eingesetzt. Das achtw\u00f6chige Programm besteht aus Elementen aus Jon Kabat-Zinns (MBSR) &nbsp;Achtsamkeits-basierter Stressreduktion , Alan Marlatts R\u00fcckfallpr\u00e4ventionstherapie (RPT) und Mindfulness-based Cognitive Therapy (MBCT) von Zindel Segal und anderen.<br>MBRP wurde speziell entwickelt, um R\u00fcckf\u00e4lle bei Menschen zu verhindern, die sich wegen Missbrauchs von Rauschmitteln wie Drogen und Alkohol in Behandlung befinden. Die Kombination aus Achtsamkeit und R\u00fcckfallpr\u00e4vention soll den Patienten helfen, &nbsp;die inneren und \u00e4u\u00dferen Ausl\u00f6ser f\u00fcr Risikoverhalten zu erkennen, sich ihrer dysfunktionalen Gewohnheiten bewusst zu werden und an deren Stelle ad\u00e4quates Verhalten zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.mindfulrp.com\">www.mindfulrp.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Training zur Behandlung insbesondere von Binge-Eating&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>&nbsp;MBEAT Mindfull-Basesd Eating Awareness Training <\/em><\/strong><em>Jean L. Kristeller<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Jean L. Kristeller ist klinische Psychologin und seit rund 30 Jahren in der Behandlung von und Forschung \u00fcber Ern\u00e4hrung, Essst\u00f6rung und Adipositas t\u00e4tig. Basierend auf eigenen Erlebnissen und animiert durch die Zusammenarbeit mit John Kabat-Zinn befasste sie sich mit Achtsamkeit in all ihren Facetten &nbsp;und entwickelte ein 8-Wochen-Programm zum achtsamen Essen, das \u00fcber den Weg der bewussten Wahrnehmung von K\u00f6rperempfindungen wie Hunger und Sattsein zu einem anderen Umgang mit dem eigenen K\u00f6rper und Ern\u00e4hrung f\u00fchren soll.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.mb-eat.com\">www.mb-eat.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Achtsam Essen und bewusst Leben &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;ME-CL Mindfull Eating-Conscious Living<\/em><\/strong> <em>Jan C.Bays und Char. Wilkins<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Abgeleitet von MBEAT &nbsp;wurde&nbsp; Programm f\u00fcr Menschen mit gest\u00f6rtem K\u00f6rperbild und \/oder gest\u00f6rtem Essverhalten entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.me-cl.com\">www.me-cl.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Selbstmitgef\u00fchl und pers\u00f6nliches Wachstum&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>MBCL Mindfullness -Based Compassionate Living&nbsp;&nbsp; <\/em><\/strong><em>Erik van den Brink, Frits Koster<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der MBCL- Kurs &#8211; entwickelt von Frits Koster und Eric van den Brink (Autoren von: &#8222;Mitf\u00fchlend leben\u201c) &#8211; begleitet die Teilnehmer bei der Arbeit mit sich selbst und unterst\u00fctzt sie im pers\u00f6nlichen Wachstum.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vertiefung der Achtsamkeitspraxis umfasst gef\u00fchrten Meditationen mit Vorstellungskraft und Fokus auf Themen wie:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eder sichere Ort&#8220;, &#8222;mit Widerstand umgehen&#8220;, &#8222;innere Muster erkennen&#8220;, Freundlichkeit zu sich selbst und anderen&#8220;, &#8222;sich selbst und anderen verzeihen&#8220; und \u00c4hnliches. Wesentlich sind auch \u00dcbungen mit den vier &#8222;Helfern&#8220;: liebevolle G\u00fcte, Freude, Mitgef\u00fchl, Gelassenheit und der gemeinsame Austausch der TeilnehmerInnen dar\u00fcber in der Gruppe.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.mbcl.org\">www.mbcl.org<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Achtsamkeit in Beziehungen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>&nbsp;IPM Interpersonal Mindfullness&nbsp; <\/em><\/strong>Gregory Cramer, Mitgr\u00fcnder und Pr\u00e4sident der Metta Fundation<\/p>\n\n\n\n<p>IPM beruht auf dem von Gregory Cramer entwickelten so genannten \u201eEinsichtsdialog\u201c, der Erfahrungen aus der Meditation in Beziehungen \u00fcbertragen soll. \u201eInsight Dialogue\u201c ist eine zwischenmenschliche Meditationspraxis zur Kultivierung von&nbsp;Achtsamkeit,&nbsp;Weisheit und Mitgef\u00fchl in Beziehungen. Sie soll durch Pr\u00e4senz die Sensibilit\u00e4t und das klarere Verst\u00e4ndnis in Beziehungen erm\u00f6glichen und dadurch Mitgef\u00fchl aber auch Selbstmitgef\u00fchl vertiefen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die sechs Leitlinien dieser Praxis sind: innehalten, sich entspannen, sich \u00f6ffnen, dem vertrauen, was auftaucht, tiefes Zuh\u00f6ren und die Wahrheit sagen<br>IPM baut auf der Achtsamkeitspraxis auf und ist ebenfalls als 8-Wochen-Kurs in der Gruppe konzipiert.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.gregorykramer.org\">www.gregorykramer.org<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Achtsames Selbstmitgef\u00fchl &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<em>MSC Mindful Self Compassion &nbsp;<\/em><\/strong><em>Kristin Neff und Christopher Germer<\/em><strong><em><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Achtsamkeit und (Selbst-)Mitgef\u00fchl sind grundlegende F\u00e4higkeiten, die dazu beitragen Leid zu reduzieren und Wohlbefinden zu f\u00f6rdern. Selbstmitgef\u00fchl bedeutet, mit sich selbst auch in schwierigen Situationen genauso umzugehen, wie wir mit anderen, insbesondere nahestehenden Menschen umgehen, uns mit ebenso viel Respekt, Wohlwollen und Gro\u00dfz\u00fcgigkeit zu behandeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ebenfalls als 8-Wochen-Programm konzipiert und soll Mitgef\u00fchl und Gelassenheit aufbauen und vertiefen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.chrisgermer.com\">www.chrisgermer.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Achtsamkeitsbasiertes Schmerzmanagement&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<em>MBPM Mindfullness-Based Pain Management- Breathwork Method <\/em><\/strong><em>Vidyamala Burch<\/em><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Achtwochenprogramm, das Vidyamala Burch aufgrund der eigenen chronischen Schmerzerkrankung entwickelt hat, beinhaltet neben Achtsamkeit- und Mitgef\u00fchls\u00fcbungen auch theoretische Hintergr\u00fcnde zur Schmerzentstehung und Mechanismen der Aufrechterhaltung und Verst\u00e4rkung von Schmerzen und soll dabei unterst\u00fctzen die Lebensqualit\u00e4t trotz und mit den Schmerzen zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.breathworks-mindfullness.org.uk\">www.breathworks-mindfullness.org.uk<\/a>&nbsp;&nbsp; <strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Achtsamkeitsbasierte Geburt und Elternschaft&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>MBCP Mindfullness- Based Childbirth and Parenting&nbsp; <\/em><\/strong><em>Nancy Bardacke<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Diese von Nancy Bardacke entwickelte 9-Wochen Programm soll werdende Eltern umfassend auf Schwangerschaft, Geburt und die durch die Elternschaft ver\u00e4nderte Lebenssituation vorbereiten.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.mindfullbirthing.org\">www.mindfullbirthing.org<\/a> <strong><em>&nbsp;<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Achtsamkeitsbasierte Altenpflege &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;MBEC&nbsp; <em>Mindfullness based Elder Care (McBee 2008)<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Programm wurde 2003 von Lucia McBee f\u00fcr pflegebed\u00fcrftige SeinorInnen und ihre Pflegepersonen entwickelt. Der Fokus wird dabei nicht auf Defizite, sondern auf St\u00e4rken und innere Ressourcen gelegt und soll mit Meditation und sanften Yoga\u00fcbungen Achtsamkeit n\u00e4herbringen. Es unterst\u00fctzt die TeilnehmerInnen dabei mit den Ver\u00e4nderungen durch das Altern und alt sein besser umzugehen. Eine Studie ergab, dass diejenigen SeniorInnen, die teilgenommen hatten, sich weniger traurig f\u00fchlten und weniger Schmerzen empfanden als vorher (McBee et al.,2004)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.luciamcbee.com\">www.luciamcbee.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Kontraindikationen und Nebenwirkungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Achtsamkeitsbasierte Verfahren wirken sich positiv auf ein breites Feld von St\u00f6rungsbildern aus und bis dato gibt es noch keine Studien speziell zu Kontraindikationen und Nebenwirkungen. Kritisiert wird auch, dass Studien zur langfristigen Wirkung bzw. Nachhaltigkeit fehlen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei folgenden Krankheitsbildern und Zust\u00e4nden ist vom Einsatz des MBSR-Trainings und seinen Varianten eher abzuraten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Akute Psychosen und psychotische St\u00f6rungen<\/li>\n\n\n\n<li>Akute Intoxikationen oder Einfluss von Medikamenten und Substanzabh\u00e4ngigkeit<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Bei diesen Patienten ist die Wahrnehmungsf\u00e4higkeit zu stark beeintr\u00e4chtigt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Posttraumatische St\u00f6rungen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Hier ist Aufmerksamkeitslenkung auf innere Zust\u00e4nde m\u00f6glicherweise zu schmerzhaft und kann Flash-backs ausl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Schw\u00e4chezust\u00e4nde \u2013 k\u00f6rperlich und psychisch<\/li>\n\n\n\n<li>Suizidale Krisen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Es kann auch bei starker Depression oder k\u00f6rperlichen Schmerz- und Schw\u00e4chezust\u00e4nden die Belastung durch die notwendige \u00dcbungspraxis zu gro\u00df sein.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Auch bei Zwangsst\u00f6rungen ist genau zu \u00fcberlegen, ob das Training m\u00f6glich ist.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Lehrhaupt, L., Meibert, P. : Stress bew\u00e4ltigen mit Achtsamkeit&nbsp; (2010) M\u00fcnchen: K\u00f6sel Verlag<\/p>\n\n\n\n<p>Lehrhaupt,L., Meibert,P., Krudup,K.&nbsp; Stress bew\u00e4ltigen mit Achtsamkeit MBSR- und Achtsamkeits\u00fcbungen f\u00fcr jeden Tag 2 CD\u00b4s (2013) M\u00fcnchen: K\u00f6sel Verlag<\/p>\n\n\n\n<p>Cornelia L\u00f6hmert , R\u00fcdiger Standhart : MBSR Die Kunst das ganze Leben zu umarmen Ein\u00fcbung in Stressbew\u00e4ltigung durch Achtsamkeit, Buch mit 2 H\u00f6r-Cd\u00b4s &nbsp;(2014) Stuttgart:&nbsp; Klett- Cotta<\/p>\n\n\n\n<p>Margraf., Schneider, S. (Hrsg.): &nbsp;Lehrbuch der Verhaltenstherapie Band 1, 3.Aufl. (2013) Heidelberg: Springer Medizin Verlag<\/p>\n\n\n\n<p>Petra Meibert, Johannes Michalak und Thomas Heidenreich (Hrsg.): Die \u201edritte Welle\u201c der Verhaltenstherapie, Grundlagen und Praxis (2013) Weinheim, Basel: Beltz Verlag&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Michalak, J., Heidenreich, T. &amp; Williams, J.M.G., (2012): Achtsamkeit Fortschritte der Psychotherapie. G\u00f6ttingen: Hogrefe<\/p>\n\n\n\n<p>Segal ,Z.V., Williams, J.M.G.&amp; Teasdale, J.D.(2008): Die achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie der Depression: ein neuer Ansatz zur R\u00fcckfallpr\u00e4vention. T\u00fcbingen: dgvt-Verlag<\/p>\n\n\n\n<p>Teasdale,J.D., Moore, R.G., Hayhurst,H.,Pope,M., Williams, S.&amp; Segal,Z.V.( 2002): Metacognitiv awareness an prevention of relapse in depression: Empirical Evidence. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Journal of Consulting and Clinical Psychology, 70, 275-287<\/p>\n\n\n\n<p>Williams,M., Kabat-Zinn,J. et al.: \u00a0Achtsamkeit, Ihre Wurzeln, ihre Fr\u00fcchte (2013) Freiburg: Arbor Verlag<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.\u00dcbungsanleitungen formelle \u00dcbungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>a. Die Rosinen\u00fcbung- Einstieg in die Achtsamkeit<\/p>\n\n\n\n<p>b. Atemmeditation<\/p>\n\n\n\n<p>b. Der Body Scan<\/p>\n\n\n\n<p>c. Die Sitzmeditation<\/p>\n\n\n\n<p>d. Die Gehmeditation<\/p>\n\n\n\n<p>e. einfache Yoga\u00fcbungen&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtiges vorweg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei allen Anleitungen ist es wichtig, den PatientInnen vorweg zu vermitteln, &nbsp;dass es kein richtig oder falsch gibt, kein bestimmtes Ziel oder Ergebnis, das angestrebt und erreicht werden muss, sondern dass es darum geht, zu sp\u00fcren was ist, wahrzunehmen, welche Gedanken und Gef\u00fchle sich einstellen, dass es normal ist, wenn der Geist abschweift, dass es schon achtsam ist, das zu bemerken und wieder zur \u00dcbung zur\u00fcckzukehren, das alles mit Freundlichkeit und Neugier zu beobachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist es dann auch beim Sprechen an geeigneten Stellen ausreichende Pausen zu machen, damit die TeilnehmerInnen Zeit haben die entsprechenden Eindr\u00fccke wahrzunehmen. Dazu kann es hilfreich sein, die \u00dcbung- wenn m\u00f6glich- selbst mitzumachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Atem-, Sitz- und Gehmeditation sollte vorweg auch die Zeitdauer der \u00dcbung festgelegt werden, zu Beginn etwa 10 Minuten, sp\u00e4ter dann auch bis zu 30 Minuten oder mehr je nach Verfassung der TeilnehmerInnen, \u00dcbungsfortschritt und zeitlicher M\u00f6glichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ausf\u00fchrlicher Austausch danach \u00fcber die Erfahrungen der TeilnehmerInnen mit der \u00dcbung hilft einerseits, allf\u00e4llige Schwierigkeiten zu besprechen und hilfreiche Tipps zur Verf\u00fcgung zu stellen und andererseits sich der gemachten Erfahrungen bewusst zu werden, sie zu festigen und zu vertiefen.&nbsp; &nbsp;&nbsp;<a><\/a><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"a\">\n<li>Die Rosinen\u00fcbung<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><em>\u201eIch teile jetzt Rosinen aus. (alternativ gehen auch Gummib\u00e4rchen o\u00e4) Sie nehmen zwei, drei davon und behalten Sie auf der offenen Handfl\u00e4che. Nun stellen Sie sich vor, Sie sind ein Alien, das auf der Erde gelandet ist, so etwas noch nie gesehen hat und dieses unbekannte Objekt vorsichtig erkunden und sp\u00e4ter zu Hause in allen seinen Facetten beschreiben will.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir werden also diese Rosine mit allen Sinnen erforschen \u2013 sehen, ertasten, h\u00f6ren, riechen und schmecken. Was auch immer Sie wahrnehmen ist in Ordnung\u2026 auch Gedanken und Empfindungen, die Sie ablenken. Wenn Sie diese bemerken, lassen Sie sie ziehen und kehren wieder zur Rosine zur\u00fcck.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Zu allererst betrachten Sie ein Rosinenexemplare- wie sieht die Oberfl\u00e4che aus, die Struktur, \u2026. die Farbe, gl\u00e4nzt das Objekt oder ist es matt, unifarben oder schattiert\u2026. wie ist die Form ,\u2026.ist es durchsichtig oder nicht,\u2026.. gibt es noch einen optischen Eindruck?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Dann bef\u00fchlen Sie die Oberfl\u00e4che, ist sie rau oder glatt, weich , trocken, feucht, klebrig\u2026. Wie f\u00fchlt sich das Ding an, elastisch oder spr\u00f6de, prall oder hutzelig, \u2026\u2026.was k\u00f6nnen Sie noch wahrnehmen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Nun halten wir das Objekt ans Ohr und probieren, ob es Ger\u00e4usche macht, wenn wir es zwischen den Fingern bewegen\u2026. keine , leise und kaum wahrnehmbar oder deutlich, knirscht es oder quietscht es&nbsp; vielleicht\u2026\u2026.?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Nun f\u00fchren wir es an die Nase und ziehen den Atem ein \u2026. k\u00f6nnen Sie einen Geruch wahrnehmen? \u2026.&nbsp; Herb oder s\u00fc\u00df, mild oder intensiv, modrig, schwefelig\u2026. oder anders?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und dann nehmen Sie das Ding sanft zwischen die Lippen, was k\u00f6nnen Sie bemerken? Nehmen Sie es langsam in den Mund, ganz vorsichtig, Sie wissen ja nicht was es ist\u2026.wie f\u00fchlt sich die Oberfl\u00e4che auf der Zunge an,\u2026\u2026. was tut sich, wenn Sie es im Mund hin- und herbewegen, ver\u00e4ndert es sich\u2026.. , bleibt es kompakt oder wird es weicher? Nehmen Sie wahr, was sich in Ihrem Mund tut\u2026.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und erst jetzt nehmen Sie das Objekt zwischen die Backenz\u00e4hne. Gibt es einen Impuls zuzubei\u00dfen?&#8230;..warten Sie noch einen Moment\u2026. und nun bei\u00dfen Sie einmal vorsichtig zu\u2026 was nehmen Sie wahr? Welcher Geschmack wird sp\u00fcrbar,\u2026.wie ver\u00e4ndert er sich, wenn Sie langsam zu kauen beginnen, welche Geschmacksnoten tauchen auf?&#8230;. und dann, nachdem Sie das Objekt sorgf\u00e4ltig zerkleinert haben, schlucken Sie es&nbsp; und sp\u00fcren nach\u2026 wie weit k\u00f6nnen Sie es die Speiser\u00f6hre hinunter sp\u00fcren\u2026. Welcher Geschmack bleibt noch im Mund zur\u00fcck \u2026\u2026s\u00fc\u00df, sauer, salzig, bitter\u2026 oder anders?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Nehmen Sie sich noch einen Moment Zeit und sp\u00fcren Sie all dem nach, bevor Sie dann eine zweite Rosine in Ihrem Tempo und mit allen Sinnen nochmals erkunden.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Pause und Stille<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und nun nehmen Sie die dritte Rosine und essen Sie auf ihre gewohnte Weise.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Pause<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Was f\u00e4llt Ihnen dabei auf ? \u2026\u2026..im Unterschied zur obigen \u00dcbung\u2026\u2026 \u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ein guter Abschluss ist es auch, gemeinsam zu \u00fcberlegen, was und wen, welche Stationen in der Vergangenheit, wo, an welchen Orten, wieviel Zeit, welche Arbeitsschritte es \u00fcberhaupt&nbsp; gebraucht hat, damit wir hier und heute in diesem Augenblick diese eine Rosine in H\u00e4nden halten konnten!<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Atemmeditation<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Der Atem begleitet uns ein Leben lang von Beginn bis zum Ende, unser K\u00f6rper atmet Tag und Nacht, ohne dass wir uns dessen bewusst sind oder aktiv etwas daf\u00fcr tun m\u00fcssten. Der Atem ist das Bindeglied zwischen Gedanken, Gef\u00fchlen und K\u00f6rperreaktionen, er zeigt uns mit seiner Beschaffenheit an, ob wir gerade entspannt oder gestresst sind und wir k\u00f6nnen \u00fcber den Atem auch dem Zusammenhang von Gedanken, Emotionen und K\u00f6perreaktionen nachsp\u00fcren. Darum- und vor allem, weil er einfach immer da ist- eignet er sich auf vielf\u00e4ltige Weise zum Meditationsobjekt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eNehmen Sie nun einen Sitzposition ein, die es ihnen erm\u00f6glicht entspannt und wach zu sitzen. \u2013 die F\u00fc\u00dfe fest auf dem Boden, den R\u00fccken entspannt aber gerade, und aufrecht, ,der Kopf sitzt entspannt auf den Schultern, das Kinn leicht in Richtung Brust geneigt, der Blick nach unten auf den Boden vor Ihnen gerichtet. Wenn m\u00f6glich schlie\u00dfen Sie die Augen- das erleichtert es den Empfindungen in uns nachzusp\u00fcren- oder Sie lassen die Augen auf einem Punkt am Boden ruhen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Muskeln in Kiefer, Hals und Schultern sowie Bauch sind locker. Lassen Sie alle Gedanken und Eindr\u00fccke, mit denen Sie hier hergekommen sind zur\u00fcck, so gut es geht, wenden Sie sich von dem was sp\u00e4ter kommen wird ab. Es gibt gerade nichts anderes zu tun als hier zu sein mit aller Aufmerksamkeit und ganz im gegenw\u00e4rtigen Moment- hier und jetzt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Richten Sie nun Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren K\u00f6rper, wo ber\u00fchrt er die Sitzfl\u00e4che, wie sp\u00fcren Sie den Boden unter den F\u00fc\u00dfen, k\u00f6nnen Sie wahrnehmen , wie sich die Kleidung auf der Haut anf\u00fchlt oder empfinden Sie die die W\u00e4rme oder K\u00fchle der Umgebung.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und nun wenden Sie ihre Aufmerksamkeit dem Atem zu, sp\u00fcren Sie dem n\u00e4chsten Atemzug nach , wo sp\u00fcren Sie ihn\u2026.&nbsp; mehr beim Ein- oder Ausatmen, vielleicht im Bauch, der sich leicht hebt und senkt\u2026. oder an der Nase, wenn die Luft in den K\u00f6rper und wieder hinaus str\u00f6mt\u2026.sp\u00fcren Sie zu der Stelle hin, an der Sie den Atem am st\u00e4rksten wahrnehmen und verweilen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit dort so gut Sie k\u00f6nnen. Nehmen Sie die einzelnen Atemz\u00fcge wahr ohne aktiv einzugreifen, die kleine Pause zwischen den Atemz\u00fcgen, wie sich Ein- und Ausatmen leicht ver\u00e4ndern mit jedem einzelnen Atemzug\u2026.beobachten Sie ihren K\u00f6rper beim Atmen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und es ist ganz normal, dass Ihre Gedanken zu wandern beginnen und abschweifen oder dass eine K\u00f6rperempfindung sich in den Vordergrund dr\u00e4ngt. Wenn Ihnen das bewusst wird, nehmen Sie es zur Kenntnis und lenken Ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Atem, so oft sich dies auch wiederholen mag, freundlich und geduldig, immer wieder.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wenn sich Ihre K\u00f6rperhaltung unmerklich ver\u00e4ndert hat und das Atmen behindert, korrigieren Sie sie sanft und wenden sich dann wieder dem Atem zu\u2026\u2026<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>L\u00e4ngere Pause\u2026\u2026<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u2026 und dann nach und nach lassen Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder zu allen anderen Eindr\u00fccken in diesem Raum wandern, zu den Ger\u00e4uschen, zu den Menschen, Sie \u00f6ffnen die Augen in Ihrem Tempo, recken und strecken sich vielleicht so wie es Ihnen gut tut und kehren ganz hierher zur\u00fcck.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Body Scan<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Der Body Scan wird wenn m\u00f6glich im Liegen ausgef\u00fchrt, dazu werden Matten ben\u00f6tigt, ev. kleine Kissen f\u00fcr den Kopf, Knierollen und Decken. Die TeilnehmerInnen werden angeleitet sich &#8211; allenfalls mit Kissen, Rolle und Decke- hinzulegen, beengende Kleidung zu lockern, die Beine etwas auseinanderfallen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Instruktion ist wichtig, dass es nichts Besonderes zu erreichen gilt, sondern lediglich darum geht , die Aufmerksamkeit bewusst auf die einzelnen K\u00f6rperteile zu richten und die jeweiligen Empfindungen an dieser Stelle, auch dass es normal ist abzuschweifen und dass es darum geht diesfalls wieder zur bewussten Wahrnehmung der einzelnen K\u00f6rperteile zur\u00fcckzukehren, so oft es auch geschieht, freundlich und geduldig ohne Wertung und ohne sich daf\u00fcr zu verurteilen. Die \u00dcbung soll helfen eine bessere Verbindung zum eigenen K\u00f6rper aufzubauen, vom Tuns-Modus in den Seins-Modus zu kommen und sensibler zu werden f\u00fcr die Signale des K\u00f6rpers.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201e Und wenn Sie nun gut in Ihrer Position angekommen sind richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den K\u00f6rper- wo liegt er am Boden auf, wo gibt es eine Ber\u00fchrung mit der Kleidung, mit der Decke,\u2026\u2026. und nun wenden Sie sich dem Bauch zu und den Empfindungen dort beim Ein- und Ausatmen, den Unterschieden beim Ein- und Ausatmen und ob und wie sich der Atem vielleicht ver\u00e4ndert. &nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Sie sp\u00fcren das Gewicht Ihres K\u00f6rpers auf der Unterlage und lassen sich mit jedem Atemzug ein wenig tiefer in die Matte sinken.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und nun sp\u00fcren Sie hinein in Ihren linken Fu\u00df, die gro\u00dfe Zehe\u2026 die kleine Zehe\u2026.die Zehen dazwischen\u2026. die Fu\u00dfsohle\u2026. die Ferse\u2026 was gibt es dort wahrzunehmen, wie f\u00fchlt es sich an\u2026. und vielleicht gibt es an manchen Stellen auch nichts zu sp\u00fcren, auch das ist in Ordnung.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und mit dem n\u00e4chsten Atemzug lassen Sie ihre Aufmerksamkeit die linke Wade hinaufwandern, die Unterseite, die am Boden aufliegt, \u2026\u2026\u2026die Oberseite\u2026\u2026.weiter zum Knie\u2026\u2026 zum Oberschenkel, R\u00fcckseite und Vorderseite\u2026\u2026\u2026\u2026\u2026und nun zum Bein als Ganzes\u2026\u2026\u2026\u2026.nach einem tiefen Atemzug gehen Sie mit der Aufmerksamkeit zum rechten Fu\u00df\u2026. gro\u00dfe Zehe\u2026.. kleine Zehe, die Zehen dazwischen\u2026.. die Fu\u00dfsohle, die Ferse, \u2026\u2026die rechte Wade\u2026.Unterseite\u2026. Oberseite\u2026.. hinauf zum Knie und dann zum Oberschenkel\u2026..und dann das rechte Bein als Ganzes, vielleicht gibt es Empfindungen von Leichtigkeit oder Schwere \u2026\u2026 ein Ziehen\u2026. oder Prickeln, Pochen\u2026. oder auch nichts Bestimmtes\u2026. es ist, wie es gerade ist.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und mit jedem Atemzug sinken Sie etwas tiefer auf die Unterlage, lassen Anspannung in den Boden flie\u00dfen, Sie entspannen so gut es gerade geht\u2026 mit jedem Atemzug ein bisschen mehr\u2026..<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wenn zwischendurch Ihre Gedanken wandern und Sie abschweifen, so ist das v\u00f6llig normal, und in dem Moment, in dem Sie sich dessen bewusst werden, achtsam und freundlich, lassen Sie die Gedanken los und kehren mit ihrer vollen Aufmerksamkeit wieder zur Erkundung Ihres K\u00f6rpers zur\u00fcck.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Nach den Beinen wenden Sie sich nun den H\u00fcften zu und dem Bereich dazwischen \u2026\u2026..dann Ihrem Ges\u00e4\u00df\u2026 die linke H\u00e4lfte \u2026. und die rechte\u2026 vielleicht gibt es unterschiedliche Empfindungen \u2026\u2026das Stei\u00dfbein\u2026..und dann wandern Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit zum Bauch\u2026 was gibt es dort zu ersp\u00fcren\u2026\u2026..in den Organen\u2026. im Magen\u2026. vielleicht Bewegungen des Darms\u2026<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und nun zum R\u00fccken\u2026..wie f\u00fchlt sich der untere R\u00fccken an&nbsp; und der Raum darunter\u2026.. der obere R\u00fccken und wie er den Boden ber\u00fchrt\u2026.. auf der linken Seite\u2026. auf der rechten Seite.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&nbsp;Vielleicht machen sich an mancher Stelle auch unangenehme Empfindungen bemerkbar, dann atmen Sie sanft zu dieser Stelle hin\u2026. ohne dass sich dadurch etwas \u00e4ndern m\u00fcsste\u2026 und wenden sich dann wieder dem Atem zu, ein- und aus\u2026<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Sie wandern weiter &nbsp;vom oberen R\u00fccken zu den Schultern\u2026..was gibt es dort wahrzunehmen\u2026.. auf der linken Seite\u2026 und auf der rechten und im Bereich dazwischen \u2026.. und dann der Hals, die Wirbels\u00e4ule hinauf zum Kopf&nbsp; und zum Gesicht\u2026.. wie f\u00fchlt sich die Stirn an \u2026 die Augen \u2026\u2026.die Nase\u2026. der Mund \u2026 die Kiefer\u2026.. der Unterkiefer\u2026 wie liegt die Zunge im Mund\u2026.. und Sie wandern vom Kopf die Wirbels\u00e4ule entlang zum linken Arm\u2026. Oberarm\u2026. Ellenbogen \u2026. Unterarm\u2026. zum Handr\u00fccken und den einzelnen Fingern\u2026.. und wieder hinauf und \u00fcber den Brustkorb\u2026. Was gibt es da gerade\u2026\u2026 hin zum rechten Arm\u2026.. hinunter bis zu den Fingern \u2026\u2026\u2026\u2026\u2026\u2026.und dann dehnen Sie ihre Aufmerksamkeit auf den ganzen K\u00f6rper aus \u2026..vom Scheitel bis zu den Fu\u00dfspitzen\u2026. einatmen, ausatmen und &nbsp;empfinden, das, was gerade besonders pr\u00e4sent ist, bemerken, das manches kaum zu sp\u00fcren ist \u2026\u2026 ganz so wie es gerade ist, in diesem Augenblick\u2026 mit allen Gedanken, Gef\u00fchlen und Empfindungen\u2026. offen f\u00fcr alles .<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und nach einer Weile erweitern Sie Ihre Aufmerksamkeit f\u00fcr alles rund um Sie\u2026. und kehren nach einige Atemz\u00fcgen langsam und in Ihrem Tempo zur\u00fcck hierher in diesen Raum.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Sitzmeditation<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Sitzmeditation kann auf einem Stuhl, einem Hocker oder Kissen erfolgen. Wichtig ist, dass das Becken leicht nach vorne gekippt ist, damit sich die Wirbels\u00e4ule frei aufrichten kann. Dazu kann ein Kissen oder eine gefaltete Decke auf die hintere Seite des Stuhls unter das Ges\u00e4\u00df gelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Objekt der Meditation kann der Atem sein, der K\u00f6rper mit seinen Empfindungen, die Beobachtung der auftauchenden Gedanke , die Fokussierung auf einen Sinn, etwa das H\u00f6ren auf Ger\u00e4usche.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201e Sie nehmen eine aufrechte ,stabile und doch entspannte Haltung ein, die F\u00fc\u00dfe flach auf dem Boden, die Wirbels\u00e4ule Wirbel f\u00fcr Wirbel ausgerichtet wie einen Perlenkette, der Kopf&nbsp; wie an einem unsichtbaren Faden zur Decke gezogen, der Blick nach vorne auf den Boden gerichtet, die H\u00e4nde liegen locker&nbsp; auf den Oberschenkeln oder ineinander gelegt im Scho\u00df.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Vergegenw\u00e4rtigen Sie sich, dass es bei dieser \u00dcbung nicht darum geht, etwas Bestimmtes zu erreichen, sondern sich die Zeit zu nehmen, jeden Augenblick bewusst wahrzunehmen, was ist- den Atem, den K\u00f6rper, die Gedanken und Gef\u00fchle, ohne sie zu ver\u00e4ndern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Zu Beginn wenden Sie sich Ihrem K\u00f6rper zu, wie f\u00fchlt sich Ihr K\u00f6rper von innen heraus an?&#8230;. Welche Empfindungen nehmen Sie wahr\u2026.. wo sp\u00fcren Sie Anspannung, die Sie loslassen k\u00f6nnen\u2026..k\u00f6nne Sie die Atembewegungen wahrnehmen\u2026\u2026 nehmen Sie einen tiefen Atemzug\u2026 ein\u2026. aus \u2026und lenken die Aufmerksamkeit dorthin, wo Sie den Atem am st\u00e4rksten wahrnehmen. Sp\u00fcren Sie nach , wie der Atem in Ihren K\u00f6rper ein str\u00f6mt \u2026.. und wieder hinaus\u2026.. lassen Sie die Atmung flie\u00dfen ganz von alleine, Sie brauchen nichts zu tun\u2026..<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und wenn Sie bemerken, dass Ihre Gedanken abschweifen, nehmen Sie dies freundliche zu Kenntnis, lassen die Gedanken los und kehren sanft und bestimmt wieder zur Beobachtung und Wahrnehmung des Atems zur\u00fcck. F\u00fchlen Sie nach, wie einzigartig jeder Atemzug ist, wie sich jeder etwas vom anderen unterscheidet \u2026\u2026\u2026\u2026\u2026. Erweitern Sie Ihr Bewusstsein auf den ganzen K\u00f6rper\u2026.. und nehmen Sie wahr wie Ihr ganzer K\u00f6rper atmet\u2026..<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Immer wieder wird es geschehen, dass Sie in Gedanken, Tr\u00e4umereien, oder Sorgen abschweifen, das ist normal\u2026 sobald Sie sich dessen bewusst werden, sind sie achtsam und k\u00f6nne Ihre Aufmerksamkeit ruhig und entschieden wieder zur Beobachtung des Atems zur\u00fcckf\u00fchren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wenn unangenehme Empfindungen im K\u00f6rper auftauchen, wenden Sie sich diesen zu, nehmen ihre Qualit\u00e4t wahr, bleiben einen Moment dabei, bevor Sie entscheiden, ob Sie es so sein und vergehen lassen oder ob Sie langsam und bewusst eine Ver\u00e4nderung vornehmen\u2026\u2026.. und sich dann wieder Ihrem Atem zuwenden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und bevor Sie die \u00dcbung dann beenden, g\u00f6nnen Sie sich noch einige Momente und geben sich Anerkennung daf\u00fcr, dass Sie in der Zeit gerade eben achtsam dabei waren im Zustand des Nichtstuns und des einfachen Daseins zu verweilen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Gehmeditation<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Bei dieser \u00dcbung geht es darum sich des Gehens- ein so einfacher Vorgang, dass wir ihm im&nbsp; Alltag kaum Aufmerksamkeit schenken \u2013 mit Achtsamkeit bewusst zu werden. Es geht dabei nicht darum irgendwohin zu gehen und dort anzukommen, sondern darum das Gehen an sich zu erforschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr eignet sich ein entsprechend gro\u00dfer Raum oder auch ein Garten, um dort ausreichend Raum zu haben und m\u00f6glichst wenig St\u00f6rung von au\u00dfen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eSie nehmen eine aufrechte Haltung ein, die F\u00fc\u00dfe h\u00fcftbreit auf dem Boden. Sie atmen ein \u2013 und aus, lassen die Schultern sinken. Sie nehmen K\u00f6rperempfindungen und Gedanken wahr , kehren zum Atem zur\u00fcck. Dann neigen Sie sich leicht nach rechts, nach links, nach vorne und nach hinten, bis Sie ausbalanciert, fest und ruhig stehen. Die Arme h\u00e4ngen locker seitlich, das Gesicht ist entspannt. \u2026.. verlagern Sie nun das Gewicht auf den linken Fu\u00df\u2026 sp\u00fcren die&nbsp; Ver\u00e4nderung\u2026\u2026. dann legen Sie das Gewicht auf den rechten Fu\u00df\u2026.. sp\u00fcren nach und dann das Gewicht wieder nach links, bis kaum noch Gewicht auf dem rechten Fu\u00df lastet\u2026.. und wenn Sie soweit sind , heben Sie die rechte Ferse und dann den rechten Fu\u00df langsam vom Boden\u2026 sp\u00fcren in die Erwartung des kommenden Schrittes hinein\u2026\u2026\u2026. Sie setzen die rechte Ferse ein St\u00fcckchen vor sich auf den Boden \u2026. und bemerken, wie sich das Gewicht nun auf den rechten Fu\u00df verlagert \u2026 nun heben Sie die linke Ferse langsam vom Boden , heben den Fu\u00df und das Bein hoch und stellen es vor sich auf den Boden .<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Diesen Vorgang wiederholen Sie behutsam und langsam Schritt f\u00fcr Schritt\u2026. zuerst langsam wie in Zeitlupe \u2026. und nach und nach finden Sie zu Ihrem Tempo. Wenn Sie in Gedanken abschweifen, nehmen Sie auch das wahr, lassen die Ablenkung ziehen und kehren wieder zur \u00dcbung des Gehens zur\u00fcck, Schritt f\u00fcr Schritt\u2026\u2026..es gibt jetzt nichts anderes zu tun, als einen Fu\u00df achtsam vor den anderen zu setzen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Pause<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und bevor Sie die \u00dcbung gleich beenden werden, bleiben Sie stehen, schlie\u00dfen die Augen und sp\u00fcren in den K\u00f6rper vom Kopf bis zu den Zehen, wie er sich jetzt anf\u00fchlt, was sich vielleicht ver\u00e4ndert hat \u2026.. und beenden mit einigen tiefen Atemz\u00fcgen dieGehmeditation.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>f. einfache Yoga\u00fcbungen&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese \u00dcbungen entstammen dem Hatha-Yoga, einer Art des Yoga, die das Gleichgewicht zwischen K\u00f6rper und Geist anstrebt. \u201eha\u201c bedeutet Sonne, \u201etha\u201c Mond und \u201eYoga\u201c Vereinigung, es bedeutet also soviel wie Vereinigung der Polarit\u00e4ten, Herstellen von Einheit. Erreicht werden soll dies durch k\u00f6rperliche \u00dcbungen (Asanas), durch Atem\u00fcbungen (Pranayama) und Meditation.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den \u00dcbungen geht es um achtsame bewusste Wahrnehmung des K\u00f6rpers, der Empfindungen und der Ver\u00e4nderungen durch die jeweiligen Positionen. Sie erm\u00f6glichen auch das Erkennen unserer Grenzen und unseres gewohnheitsm\u00e4\u00dfigen Umgangs damit.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist die eigenverantwortliche R\u00fccksichtnahme der TeilnehmerInnen auf ihre k\u00f6rperliche Verfassung. Schmerzen sind jedenfalls die absolute Grenze und sollen zur Beendigung der \u00dcbung f\u00fchren!<\/p>\n\n\n\n<p>Ben\u00f6tigt wird ein entsprechen gro\u00dfer, ungest\u00f6rter Raum, Matten und allenfalls Kissen f\u00fcr den Kopf. Eigenen \u00dcbungserfahrungen der Anleitenden sind notwendig, um mit Fragen und Schwierigkeiten der Teilnehmerinnen umgehen zu k\u00f6nnen!<\/p>\n\n\n\n<p><em>1. ausgestreckt liegend auf dem R\u00fccken, Beine ausgestreckt, Arme seitlich vom K\u00f6rper, F\u00fc\u00dfe fallen auseinander, bei R\u00fcckenproblemen aufgestellte Beine<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>2.linkes Knie zum Brustkorb ziehen, rechtes Bein ist aufgestellt<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>3.linkes Knie weiter halten , rechtes Bein gleitet ausgestreckt auf den Boden<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>4.linkes Knie loslassen, Bein gleitet auf den Boden<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>5.Rechtes Knie zum Brustkorb ziehen, linkes Bein aufgestellt<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>6.linkes Bein gleitet auf den Boden<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>7.rechtes Knie loslassen, beide Beine liegen auf dem Boden<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>8.beide Knie zum Brustkorb ziehen, die Knie umfasst halten und einmal im, dann gegen den Uhrzeigersinn kreisen lassen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>9. Knie etwas weiter zum Brustkorb ziehen, dort halten und die Arme seitlich ausbreiten<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>10.Knie abwechselnd nach links und \u00fcber die Mitte nach rechts sinken lassen, den Kopf jeweils auf die andere Seite rollen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>11. vom Liegen in einen Sitzposition mit ausgestreckten Beinen kommen, Arme vor dem K\u00f6rper verschr\u00e4nken mit den Handfl\u00e4chen nach au\u00dfen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>12.verschr\u00e4nkte Arme \u00fcber den Kopf heben und lang strecken, dabei Schultern sinken lassen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>13. vom Sitzen in den Vierf\u00fc\u00dflerstand kommen mit geradem R\u00fccken<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>14. R\u00fccken zum Katzenbuckel runden, Kopf h\u00e4ngt zwischen den Schultern<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>15.R\u00fccken wieder in die gerade Position bringen, mehrfach wiederholen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>16.Ges\u00e4\u00df sinkt auf die Fersen, Arme ruhen seitlich des Kopfes auf dem Boden oder st\u00fctzen als Unterlage die Stirn<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>17.Oberk\u00f6rper im Fersensitz aufrichten und zum Stehen kommen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>18. im aufrechten Stand mit herabh\u00e4ngenden Armen den K\u00f6rper ersp\u00fcren<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>20. Arme seitlich \u00fcber den Kopf heben und mit sich ber\u00fchrenden Handfl\u00e4chen lang strecken<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>21.Arme senken, Kopf abwechselnd seitlich nach rechts und dann nach links sinken lassen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>22.wieder zum Sitzen kommen, Kniee anziehen und nach au\u00dfen sinken lassen, Fu\u00dfsohlen ber\u00fchren einander<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>23.wieder in die liegende Ausgangsposition kommen, Beine ausgestreckt oder aufgestellt und einige Atemz\u00fcge lang verweilen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. \u00dcbungsanleitung informelle \u00dcbungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei diesen \u00dcbungen geht es darum T\u00e4tigkeiten des Alltags mit aller erforderlichen Aufmerksamkeit und Sorgfalt zu verrichten und alle Schritte achtsam und mit allen Sinnen wahrzunehmen- optische Eindr\u00fccke, Ger\u00e4usche, Ger\u00fcche, die Bewegungen und Haltungen des K\u00f6rpers, taktile Eindr\u00fccke\u2026- und beim Abschweifen der Gedanken immer wieder zu dieser T\u00e4tigkeit zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die M\u00f6glichkeiten dazu sind schier unersch\u00f6pflich, ob es sich um achtsames Essen, die Zubereitung einer Mahlzeit, Staubsaugen, Z\u00e4hneputzen, Geschirr h\u00e4ndisch waschen, B\u00fcgeln, Duschen oder Baden oder Sonstiges handelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Spazierg\u00e4nge bieten viele Varianten- Dinge detailliert zu betrachten und beschreiben, sie mit allen Sinnen wahrzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Geschirr abwaschen<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201e Waschen Sie als Erstes einen Teller ab, wie Sie es normal tun \u2013 vermutlich schnell unter laufendem Wasser, mit ein zwei drei Bewegungen, absch\u00fctteln, abtrocken , ab in den Kasten\u2026 und dabei denken Sie vermutlich schon an den notwendigen Einkauf, was Sie heute abends kochen werden\u2026\u2026 oder Sie h\u00f6ren Radio, um Nachrichten oder den Wetterbericht zu h\u00f6ren\u2026 oder Sie unterhalten sich .<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Nun stellen Sie sich vor die Abwasch, atmen tief ein und aus, werden sich ihrer K\u00f6perhaltung bewusst\u2026 dann verschlie\u00dfen Sie den Ablauf und lassen Wasser in das Becken laufen\u2026 Sie f\u00fchlen die Temperatur des Wassers auf der Haut Ihrer H\u00e4nde\u2026.. Sie geben einen Tropfen Sp\u00fclmittel ins Wasser, atmen den Duft ein, erzeugen mit wenigen Bewegungen ihrer Hand&nbsp; Schaum- wie ist der beschaffen, wie seiht er aus, welche Blasen bildet er, feinporig oder grob, bleibt er eine Weile erhalten oder sinkt er schnell in sich zusammen\u2026.. Sie nehmen Schwamm oder Tuch\u2026 wie f\u00fchlt sich das an \u2026. dann nehmen Sie eine Tasse und betrachten sie- die Form, die Glasur und das Dekor, wie f\u00fchlt sie sich an\u2026 leicht oder schwer\u2026. wie ver\u00e4ndert sich die Wasseroberfl\u00e4che, wenn Sie die Tasse langsam eintauchen\u2026. Welche Ger\u00e4usche k\u00f6nne Sie wahrnehmen\u2026 das Gurgeln des Wassers\u2026 das schabende Ger\u00e4usch des Schwamms \u2026 wie l\u00e4uft das Wasser ab, wenn Sie die Tasse herausnehmen. Wen Sie das Geschirrtuch nehmen- wie sieht es aus, welche Textur hat es&nbsp; fein gewebt oder gr\u00f6ber, wie f\u00fchlt es sich an, glatt oder rauh, weich, steif oder geschmeidig\u2026welche Bewegungen machen Ihre H\u00e4nde, bis das St\u00fcck trocken ist\u2026. Wie klingt es, wenn sie es im Kasten hinstellen und die T\u00fcre schlie\u00dfen?&#8230;&#8230;Atmen Sie nochmals ein- und aus und lassen all diese Eindr\u00fccke wirken, bevor Sie die T\u00e4tigkeit beenden.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Viele weitere Beispiele f\u00fcr formelle und informelle \u00dcbungen sowohl f\u00fcr Einzel- als auch Gruppenarbeit finden Sie in folgenden B\u00fcchern, in den Therapietools auch noch eine Sammlung von Achtsamkeitsgeschichten und Metaphern:<\/p>\n\n\n\n<p>Bowen, Chawla, Marlatt \u201e Achtsamkeitsbasierte R\u00fcckfallpr\u00e4vention\u201c(2012) Basel: Beltz<\/p>\n\n\n\n<p>Burkhard, Alois \u201eAchtsamkeit II-bewusst leben\u201c(2008),M\u00fcnchen: CIP-Medien<\/p>\n\n\n\n<p>Michalak, J., Heidenreich, Th., Williams, J. Mark G. \u201eAchtsamkeit\u201c(2012),G\u00f6ttingen: Hogrefe<\/p>\n\n\n\n<p>Schug, Sabine \u201eTherapie Tools Achtsamkeit Materialien f\u00fcr Gruppen- und Einzelsetting\u201c mit e-book und Audio-Dateien (2016), Basel: Beltz<\/p>\n\n\n\n<p>Shamash, Alidina \u201eAchtsamkeit f\u00fcr Dummies Mit ruhigem Geist den Dingen gelassen entgegensehen\u201c mit CD (2011) Weinheim: WILEY-VCH Verlag<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Marcella Zauner-Grois Achtsamkeit als Basis des MBSR-Programms ist im Gegensatz zur klassischen Verhaltenstherapie , die ver\u00e4nderungsorientiert ist und auf das Problemverhalten fokussiert,&nbsp; &nbsp;zu allererst ein Prinzip oder eigentlich eine Haltung, die das ganze Leben umfasst&nbsp; und erst dann eine Strategie zur Unterst\u00fctzung im Rahmen therapeutischer Prozesse. 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