{"id":48,"date":"2023-07-18T12:25:19","date_gmt":"2023-07-18T12:25:19","guid":{"rendered":"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/?page_id=48"},"modified":"2023-08-08T17:47:28","modified_gmt":"2023-08-08T16:47:28","slug":"zusammenfassung-der-aktuellen-verhaltenstherapeutischen-konzepte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/index.php\/zusammenfassung-der-aktuellen-verhaltenstherapeutischen-konzepte\/","title":{"rendered":"Zusammenfassung der aktuellen verhaltenstherapeutischen Konzepte (Rabenstein)"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Rafael Rabenstein<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>rafael@rabenstein.net<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt eine zunehmde Zahl an Ans\u00e4tzen, Modellen, Erweiterungen und zum Teil Ans\u00e4tze die sich als eigenst\u00e4ndige Therapieform etablieren wollen innerhalb der Verhaltenstherapie. Allerdings haben alle gemeinsame Wurzeln in der kognitiven Psychologie und der Lernpsychologie. Ziel dieses Buches ist aber eine Zusammenschau, eine Synthese und Vereinfachung mit Betonung auf dem Verbindenden dieser Fragementierung. Oft sind Weiternetwicklungen bekannte Ph\u00e4nom\u00e4ne mit neuen Namen. Daram ist es wichtig dieser fragmentierung kritisch gegen\u00fcber zu stehen und auch das Verbindende wieder st\u00e4rker in den Mittekpunkt zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"738\" src=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/mermalspezifisch-1024x738.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-51\" srcset=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/mermalspezifisch-1024x738.png 1024w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/mermalspezifisch-300x216.png 300w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/mermalspezifisch-768x553.png 768w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/mermalspezifisch.png 1463w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><a>Abbildung <\/a>25: Modell einer personalisierten, evidenzbasierten und modularen Psychotherapie<\/p>\n\n\n\n<p>Wir verfolgen einen ahnlichen Ansatz wie die modulare Psychotherapie nach Herpetz et al. (2016). Dieser beinhaltet eine evidenzbasierten und st\u00f6rungsspezifischen Zugang. Ebenso postoliert sie verschiedene Funktionbeeintr\u00e4chtigungen durch neurophysiologische Korrelate. Zum Beispiel \u201eTheory of Mind\u201c Probleme bei Psychosen und der Borderline Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung. Diese Funktionsst\u00f6rungen sollen gezielt therapeutisch bearbeitet werden. Zum Beispiel dem Metakognitiven Training und\/oder sozialem Kompetenztraining werden.&nbsp; Aus unserer Sicht soll neben einem st\u00f6rungsspezifischen Zugang nach erfolgter Diagnose immer ein personalisierter Zugang gew\u00e4hlt werden, nicht als Ersatz, sondern Erg\u00e4nzend und in eine umfassende Behandlung integriert.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispiele f\u00fcr individualisierte, an Funktionsbeeintr\u00e4chtigungen orienierte Interventionen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Probleml\u00f6sen<\/li>\n\n\n\n<li>Selbstkontrollverfahren&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Emotionsmodulation\/regulation \u2013 DBT Skills<\/li>\n\n\n\n<li>Expositionsbasierte Techniken (in sensu, in vivo)<\/li>\n\n\n\n<li>Kognitive Umstrukturierung&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Verhaltensexperimente&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Metakognitive Intervention&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Kontingenzmanagement<\/li>\n\n\n\n<li>Achtsamkeitsbasierte Interventionen<\/li>\n\n\n\n<li>PMR<\/li>\n\n\n\n<li>Imaginative Techniken<\/li>\n\n\n\n<li>Metakognitives Training<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"305\" src=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/hor.-Verhaltenstherapie-Modell-1024x305.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-52\" srcset=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/hor.-Verhaltenstherapie-Modell-1024x305.jpg 1024w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/hor.-Verhaltenstherapie-Modell-300x89.jpg 300w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/hor.-Verhaltenstherapie-Modell-768x228.jpg 768w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/hor.-Verhaltenstherapie-Modell.jpg 1076w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><a><\/a><a>Abbildung <\/a>26: horizontale Verhaltensanalyse<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Horozontale Verhaltensanalyse<\/strong> (Abbildung 23: horizontale Verhaltensanalyse): Ausgehend vom instruemntellen bzw. operanten Lernen hat sich das SORK-Schema entwickelt. Im Gegensatz zur Balck-Box, wird den O-Variablen, der Organismus-Variable gro\u00dfe Bedeutung zugemessen. Motivationale Aspekte des Verhaltens sind ein wesentlicher Teil der Verhaltenstherapie.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"627\" height=\"357\" src=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Clipboard01-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-53\" srcset=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Clipboard01-1.jpg 627w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Clipboard01-1-300x171.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 627px) 100vw, 627px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><a><\/a><a>Abbildung <\/a>27: vertikale Verhaltensanalyse<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vertikale Verhaltensnalyse (<\/strong>Abbildung 27: vertikale Verhaltensanalyse<strong><\/strong><strong>)<\/strong>: Auch wenn man verschiedene Modelle zur Auswahl hat, wird hier ein integrativer Ansatz bevorzugt. Neben den grundbed\u00fcrnissen werden hier Schemata unabh\u00e4ngig vom dahinter liegenden Modell als oberste hirachisches Ordnungskonzept dar gestellt. Ob als prim\u00e4re oder sekund\u00e4re Emotion oder maladaptive Schemata. Es soll der begriff verwendet werden der f\u00fcr den Patienten und seine Problematik am besten passt. Darunter werden Pl\u00e4ne oder auch Ann\u00e4herungs- und Vermeidungsziele angef\u00fchrt. Vor allem wenn diese Konflikthaft sind lohnt sich eine ausf\u00fchrliche Besprechung. Regeln sind die ausf\u00fchrenden betsimmungen, also wie ein Plan umgesetzt werden muss\/soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Automatische Gedanken sind neben Bildern und Selbstbeschriebungen auch Interpretationen und zum Teil problematische Bewertungen (kognitive verzerrungen) besonders wenn Patienten zum voreiligen Schl\u00fcssezehen neigen lohnt es sich mittels kogntiver Strategien diese umzustrukturieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"519\" height=\"327\" src=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bio-Psycho-Soziales-Bedingungsmodell-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-54\" srcset=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bio-Psycho-Soziales-Bedingungsmodell-2.png 519w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bio-Psycho-Soziales-Bedingungsmodell-2-300x189.png 300w\" sizes=\"(max-width: 519px) 100vw, 519px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><a><\/a><a>Abbildung <\/a>28: Bio-Psycho-Soziales Bedingungsmodell<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bio-Psycho-Soziale <strong>Bedingungsmodell<\/strong> (Abbildung 28: Bio-Psycho-Soziales Bedingungsmodell) fasst die Erkenntnisse und Hypothesen der vertikalen und horizontalen Verhaltensanalysen zusammen. Vorausgehende Bedingungen, bzw. die Arbeit in der Biographie ist dabei nur soweit wichtig als es darum geht ein Problemverst\u00e4ndnis zu erarbeiten, allerdings ist es f\u00fcr viele Patienten wichtig und wertvoll ein tiefergehendes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ihre aktuellen Probleme zu erlangen. Oft ist aber die Funktionalit\u00e4t, bzw. die aufrechterhaltenden Bedingungen der wichtigste Ansatzpunkt therapeutischen Vorgehens. Wenn zum Bespiel Selbstverletzungen, Suchtmittelkonsum oder andere selbstsch\u00e4digenden Verhaltensweisen maladaptive Emotionsregulationsversuche dienen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ver\u00e4nderung vs. Stabilisierung (<\/strong>Abbildung 29: Interventionen der Verhaltenstherapie<strong><\/strong><strong>):<\/strong> Neben st\u00f6rungsspezifischen, evidenzbasierten Ans\u00e4tzen f\u00fcr isolierte psychische St\u00f6rungen, gibt es eine Vielzahl an betroffenen Menschen die eine oder mehr komorbide St\u00f6rungen haben, seit Jahren chronisch krank sind und dar\u00fcber hinaus psychosoziale Beeintr\u00e4chtigungen haben. Aspekte wie Heilung sind in diesen F\u00e4llen keine realistischen bzw. vordergr\u00fcndigen Ziele. Unabh\u00e4ngig von der Prognose ist es wichtig die therapeutischen Ziele und Interventionen am psychosozialen Funktionsniveau des Patienten anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies gilt nat\u00fcrlich f\u00fcr jede Psychotherapie, aber in besonderem Ma\u00dfe f\u00fcr Menschen die eine oder mehrere Beeintr\u00e4chtigungen in ihrem Funktionsniveau erleben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"607\" src=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Akzeptanz-vs-veraenderung-1024x607.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-55\" srcset=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Akzeptanz-vs-veraenderung-1024x607.png 1024w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Akzeptanz-vs-veraenderung-300x178.png 300w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Akzeptanz-vs-veraenderung-768x456.png 768w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Akzeptanz-vs-veraenderung.png 1480w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><a><\/a><a>Abbildung <\/a>29: Interventionen der Verhaltenstherapie<\/p>\n\n\n\n<p>Darum ist ein hierarchischer Ansatz bei der Auswahl von Zug\u00e4ngen immer im Hinterkopf zu behalten und falls sich ein st\u00f6rungsspezifischer und immer auch personalisierte Zugang als zu belastend erweist einen niederschwelligeren Zugang zu w\u00e4hlen (Abbildung 29: Hierarchie therapeutischer Ansatzpunkte).<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich sind diese Stufen nicht voneinander getrennt und \u00fcberlappen einander. Allerdings ist es wichtig flexibel den therapeutischen Prozess an die Momentane Situation des Patienten anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtiger Ansatzpunkt sollte aber immer auch ein personalisierter, evidenzbasierter Ansatz sein (au\u00dfer in akuten Krisen), da jeder Patient zumindest einmal eine bew\u00e4hrte und wirksame Therapie bekommen sollte. Ob als erster und ausreichender Ansatzpunkt oder im Laufe eines l\u00e4nger andauernden Prozesses.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"524\" src=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Hierarchie-therapeutischer-Ansatzpunkte-1024x524.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-56\" srcset=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Hierarchie-therapeutischer-Ansatzpunkte-1024x524.png 1024w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Hierarchie-therapeutischer-Ansatzpunkte-300x153.png 300w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Hierarchie-therapeutischer-Ansatzpunkte-768x393.png 768w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Hierarchie-therapeutischer-Ansatzpunkte.png 1242w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><a><\/a><a>Abbildung <\/a>30: Hierarchie therapeutischer Ansatzpunkte<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Beziehungsgestaltung<\/strong> in der modernen Verhaltenstherapie hat sich vom rein \u201eMedizinischen Modell\u201c verabschiedet, d.h. der therapeutischen Beziehung wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ob als Grundlage, Moderator um die Motivation f\u00fcr Ver\u00e4nderung zu gewinnen und auch unangenehme Interventionen zu tragen, oder als Beziehung als Wirkfaktor, im Sinne einer korrektiven Erfahrung, oder der <em>begrenzten elterlichen F\u00fcrsorge<\/em> \/<em>Reparenting<\/em>. Aus wissenschaftlicher Sicht es derzeit wohl nur Evidenz f\u00fcr den Wert der therapeutischen Ambulanz. Auch wenn Webbassierte, E-Mental Health Anwendungen auch g\u00e4nzlich ohne therapeutische Begleitung ebenfalls wirksam zu sein scheinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist eine flexible und an den Bed\u00fcrfnissen der Patienten orientierte Beziehungsgestaltung (Abbildung 27: Dimensionen der therapeutischen Beziehung) zu w\u00e4hlen. Dialektisch zwischen den Polen Ver\u00e4nderung\/Konfrontation und Akzeptanz\/Validierung zu wechseln. Strategien an der therapeutischen Beziehung ansetzen, aber ebenso Strategien zur Probleml\u00f6sung einzusetzen. All diese Dimensionen sollen komplement\u00e4r\/motivorientiert in der Beziehung eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"732\" src=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Dimensionen-der-therapeutischen-Beziehung-1024x732.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-57\" srcset=\"https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Dimensionen-der-therapeutischen-Beziehung-1024x732.png 1024w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Dimensionen-der-therapeutischen-Beziehung-300x214.png 300w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Dimensionen-der-therapeutischen-Beziehung-768x549.png 768w, https:\/\/handbook.cbt2go.net\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Dimensionen-der-therapeutischen-Beziehung.png 1170w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><a><\/a><a>Abbildung <\/a>31: Dimensionen der therapeutischen Beziehung<\/p>\n\n\n\n<p>Unabh\u00e4ngig von pers\u00f6nlichen und individuellen Zielen ist ein <strong>\u00fcbergeordnetes Ziel<\/strong> der Verhaltenstherapie Menschen zu erm\u00f6glichen aktiv ihr Leben zu gestalten und am sozialen Leben teilzuhaben. Diese, unabh\u00e4ngig k\u00f6rperlichen oder psychischeren Beeintr\u00e4chtigungen, die zwar gemildert oder beseitigt werden sollen, sollten aber nicht das einzige (Erfolgs-)Kriterium f\u00fcr Psychotherapie darstellen. Eine soziale und berufliche Partizipation und eine M\u00f6glichkeit dieses aktiv zu verfolgen sind wesentliche \u00fcbergeordnete Ziele jeder Therapie. Dies erfolgt im Sinne des \u201eSelbstmanagements\u201c und \u201eEmpowerments\u201c, also der Erm\u00e4chtigung eigene Ziele erfolgreich umzusetzen. Wichtig ist hierbei den soziokulturellen Kontext zu beachten und diese Ziele auf eine sozialverantwortliche Weise zu verfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zentrale Annahmen<\/strong> der modernen Verhaltenstherapie:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Mensch ist ein soziales Wesen<\/li>\n\n\n\n<li>Therapie ist Hilfe zur Selbsthilfe<\/li>\n\n\n\n<li>Der Mensch ist zur Selbststeuerung und Selbstkontrolle f\u00e4hig<\/li>\n\n\n\n<li>Verhalten ist durch Grundbed\u00fcrfnisse bestimmt, diese zeigen sich in Zielen, Werten, Pl\u00e4nen und Motivationalen Schemata<\/li>\n\n\n\n<li>Menschen sollen zur Selbstregulation und Selbstkontrolle erm\u00e4chtigt werden<\/li>\n\n\n\n<li>Im Sinne des Empowerments sollen Menschen bef\u00e4higt werden ihre Ziele in ihrer sozialen Welt umzusetzen und an dieser Teilzuhaben<\/li>\n\n\n\n<li>Menschen sollen ihre Bed\u00fcrfnisse und Ziele im Einklang ihrer sozialen Umwelt umsetzen lernen \u2013 sozialbezogene Autonomie<\/li>\n\n\n\n<li>der Therapieprozess ist als dynamisches und inter\u00adaktives Probleml\u00f6sen zu verstehen<\/li>\n\n\n\n<li>Transparenz ist eine der wichtigsten Grundlagen des therapeutischen Handelns<\/li>\n\n\n\n<li>Therapie folgt dem Prinzip der minimalen Interventionen<\/li>\n\n\n\n<li>Therapie soll der Maximierung pers\u00f6nlicher Freiheit dienen<\/li>\n\n\n\n<li>prinzipieller Pluralismus<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Bartling, G., Echelmeyer, L., Engberding, M. &amp; Krause, R (2004). Problemanalyse im therapeutischen Proze\u00df, 5. Aufl. Stuttgart: Kohlhammer.<\/p>\n\n\n\n<p>Beck AT, Rush AJ, Shaw BF, Emery G (1986). <em>Kognitive Therapie der Depression<\/em>. M\u00fcnchen: Urban und Schwarzenberg.<\/p>\n\n\n\n<p>Beck JS (2013). <em>Praxis der Kognitiven Therapie<\/em>. Weinheim: Beltz.<\/p>\n\n\n\n<p>Caspar F (1996). <em>Beziehungen und Probleme verstehen<\/em>. Bern: Huber.<\/p>\n\n\n\n<p>Caspar F (2008). <em>Motivorientierte Beziehungsgestaltung &#8211; Konzept, Voraussetzungen bei den Patienten und Auswirkungen auf Prozess und Ergebnisse<\/em>. In: Hermer M, R\u00f6hrle B (Hrsg.). Handbuch der therapeutischen Beziehung, Band 1. T\u00fcbingen: dgvt-Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p>D\u00b4Zurilla TJ, Nezu AM (2010). <em>Problem-solving therapy<\/em>. In Dobson KS (Hrsg.). Handbook of Cognitive-behavioral Therapies. S. 197-225, New York: Guilford.<\/p>\n\n\n\n<p>Epstein, S. (1990). Cognitive-experiental self-theory. In L.A. Pervin (Hrsg.), Handbook of personality: Theory and research (S. 165-192). New York: Guilford.<\/p>\n\n\n\n<p>Grawe K (1992). <em>Komplement\u00e4re Beziehungsgestaltung als Mittel zur Herstellung einer guten Therapiebeziehung<\/em>. In: Margraf J, Brengelmann J (Hrsg.). Die Therapeut-Patient-Beziehung in der Verhaltenstherapie. M\u00fcnchen: R\u00f6ttger.<\/p>\n\n\n\n<p>Grawe K, Caspar F (1984) <em>Die Plananalyse als Konzept und Instrument f\u00fcr die Psychotherapieforschung<\/em>. In: Baumann U (Hrsg.). Psychotherapieforschung. Makro- und Mikroperspektiven. G\u00f6ttingen: Hogrefe.<\/p>\n\n\n\n<p>Grawe, K. (2000). Psychologische Therapie. G\u00f6ttingen: Hogrefe<\/p>\n\n\n\n<p>Greenberg L (2002). <em>Emotion &#8211; focused therapy. Coaching clients work through their feelings.<\/em> Washington: American Psychological Association.<\/p>\n\n\n\n<p>Herpetz S, Caspar F, Lieb K (Hrsg.), (2016). Psychotherapie: Funktions- und st\u00f6rungsorientiertes Vorgehen. Urban &amp; Fischer Verlag\/Elsevier GmbH<\/p>\n\n\n\n<p>Kanfer FH, Reinecker H, Schmelzer D (1996). <em>Selbstmanagement-Therapie<\/em>. Berlin: Springer.<\/p>\n\n\n\n<p>Roediger E (2011). <em>Praxis der Schematherapie: Lehrbuch zu Grundlagen, Indikationen, Kommunikation, Vorgehen<\/em>. Stuttgart: Schattauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Young JE, Klosko JS, Weishaar ME (2008). <em>Schematherapie.<\/em> Paderborn: Junfermann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rafael Rabenstein rafael@rabenstein.net Es gibt eine zunehmde Zahl an Ans\u00e4tzen, Modellen, Erweiterungen und zum Teil Ans\u00e4tze die sich als eigenst\u00e4ndige Therapieform etablieren wollen innerhalb der Verhaltenstherapie. Allerdings haben alle gemeinsame Wurzeln in der kognitiven Psychologie und der Lernpsychologie. 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